Von Rassismus betroffen: Wo bleiben die Stimmen der wahren "besorgten Bürger*innen“?

Trotz erschreckend hohen Ergebnissen für die rechtsextreme AfD kommen Menschen mit Migrationshintergrund und sichtbare Minderheiten in den Medien kaum zu Wort - nicht als Wähler*innen, nicht als besorgte Bürger*innen, nicht als Expert*innen.

Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum die Debatten über die Wahlen in Brandenburg und Sachsen ohne diejeni-gen geführt werden, die von Rassismus und Hetze der AfD betroffen sind. 
Statt sich vor allem auf die Rassisten und ihre Wähler*innen zu fokussieren, ist es dringend notwendig, die Stim-men aller Menschen in den Medien angemessen zu repräsentieren. Gerade die Perspektiven und fachlichen Einordnungen von Migrantenorganisationen in Ostdeutschland sind wertvoll und müssen jetzt sichtbar werden.

Als Anregung senden wir Ihnen Kontakte von Organisationen und Ansprechpartner*innen, die sich auf Ihre Anfragen freuen und Ihnen auch gerne weiterhelfen.

Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst)
Geschäftsführer: Ayman Qasarwa 
E-Mail: Ayman.qasarwa@damost.de
Web: www.damost.de

Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.), 
Geschäftsführer: Mamad Mohamad
E-Mail: mamad.mohamad@lamsa.de
Web: www.lamsa.de
 
Vorstand des Dachverbandes Sächsischer Migrantenorganisationen (DSM) und Vorsitzender des Migrantenbeirates in Leipzig
Vorstand und Vorsitzender: Kanwal Sethi
Web: www.dsm-sachsen.de 
 
NeMiB (Netzwerk Migrantenorganisationen Brandenburg)
Vorsitzender des Netzwerks: Abdou Rahime Diallo
E-Mail: vorstand@nemib-ev.org
Web: www.nemib-ev.org

MigraNetz Thüringen
José Paca
Web: www.migranetz-thueringen.org/de/

Zu den ndo: Die neuen deutschen organisationen sind ein Netzwerk von rund 100 postmigrantischen Initiativen aus ganz Deutschland, die sich für Vielfalt und gegen Rassismus engagieren. Die Geschäftsstelle wird gefördert durch die Stiftung Mercator.
 

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