das postmigrantische netzwerk - neue deutsche organisationen


Wer ist dabei?

Die neuen deutschen organisationen (ndo) sind ein Netzwerk von Vereinen, Organisationen und Projekten aus ganz Deutschland. Ihre Mitglieder sind Nachkommen von Arbeitsmigrant*innen und Geflüchteten, jüdische, muslimische und andere dialogsuchende Engagierte, manche bezeichnen sich als Person of Color, Schwarze Deutsche, Bindestrich-Deutsche oder Roma. Ihre Gemeinsamkeit: Sie verstehen sich als Teil der Gesellschaft und als postmigrantische Bewegung. Seit 2015 finden immer mehr solche neuen deutschen Organisationen zusammen.

Hier eine Übersicht der Netzwerke, die an unseren Bundeskongressen teilnehmen: PDF

Mitmachen geht ganz einfach! Hier findest du die Kriterien und alle weiteren Infos, um ein Teil der ndo zu werden.

Webseite http://www.adefra.com
Gründung 1994
Region Berlin, Köln, Frankfurt/M., Leipzig, Hamburg, München

Kurzbeschreibung der Organisation:

ADEFRA e. V. - Schwarze Frauen in Deutschland ist ein kulturpolitisches Forum von und für Schwarze Frauen. Der Aktivismus von Schwarzen Frauen in Deutschland ist zentral für die Existenz und die Formierung der Schwarzen Bewegung in Deutschland. Dies ist im Kontext von Bewegungstheorien von Relevanz, da die Rolle von Akteurinnen in sozialen Bewegungen (im Nachhinein) oftmals marginalisiert wird. Im deutschen Fall gelten Schwarze lesbische Aktivistinnen der 1980er Jahre nicht nur als Motor für die Formulierung eines Schwarzen feministischen Standpunktes in Deutschland, sondern auch als Impuls- und Strukturgeberinnen für die Entstehung einer organisierten Schwarzen Gemeinschaft. Die Wissensproduktion über ›Schwarzsein in Deutschland‹ ist nachhaltig geprägt von den Visionen, Begegnungen, dem Austausch und den kritischen Reflexionen Schwarzer Aktivistinnen. Die Generation Adefra beginnt in der Mitte der 1980er Jahre. Eine Gruppe Schwarzer Aktivistinnen wird durch die Arbeiten und Aufenthalte der karibisch-amerikanischen feministischen Theoretikerin, Lyrikerin und Aktivistin Audre Lorde (1934-1992) in Berlin zusammengebracht und zur Gründung der Initiative Adefra – Schwarze Frauen in Deutschland inspiriert. Zu diesem Zusammenschluss der Anfangsaktivistinnen gehört die Historikerin Katharina Oguntoye. Sie weist als Gründungsfrau der Initiative Adefra bereits zu den Anfangszeiten der Formation auf die Komplexität der Aufgabe, bisher relativ isolierte Schwarze weibliche Subjekte in Deutschland mit ihren zum Teil sehr unterschiedlich entwickelten Lebensinteressen nicht nur zusammenzubringen, sondern auch auf Dauer zusammenzuhalten.

Webseite http://www.ansole.org
Gründung 2011
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

ANSOLE e.V. setzt sich für Bildung und Forschung sowie die Nutzung erneuerbarer Energien und Wasser in Afrika ein. Weiter engagiert sich der Verein im Bereich der Jugendbildung mit Fokus auf nachhaltige Entwicklung und die Umsetzung der Sustainable Development Goals (Agenda 2030). Er unterstützt gemeinnützige Vorhaben zur Förderung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit sowie lokaler Kunst und Kultur und möchte damit den Dialog mit und zwischen afrikanischen Ländern zu erneuerbaren Energien und Wasser stärken. Durch seine über 1000 Mitglieder ist ANSOLE zurzeit in 45 afrikanischen und 31 nicht afrikanischen Ländern präsent. Neben der Organisation der jährlich in Jena stattfindenden Africa Days unterstützt der Verein u.a. das Projekt AMAH (Anlaufstelle Menschen afrikanischer Herkunft) afrikanische Studierende, Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchteteten in Thüringen und setzt sich somit für den Abbau von Klischees und Vorurteilen und Fremdenfeindlichkeit ein.

Webseite http://www.africavenir.org/
Gründung 2004
Region Berlin,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

AfricAvenir International e.V. ist die Berliner Sektion der kamerunischen Stiftung „Fondation AfricAvenir International“ in Douala, gegründet von Prince Kum a Ndumbe III., dessen Großvater sich dem deutschen Kolonialismus widersetzte. AfricAvenir steht für ein selbstbewusstes, friedliches und prosperierendes Afrika in einer gerechten Weltordnung. Wir setzen uns ein für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen, frei von kolonialem oder rassistischem Denken, Handeln und daraus folgenden Herrschaftsstrukturen. Wir unterstützen die panafrikanischen Werte der Afrikanischen Renaissance. Wir arbeiten für ein Europa, welches seine Verantwortung in Geschichte und Gegenwart bewusst anerkennt und aktiv aufarbeitet. Wir benennen Unrecht und setzen uns für Versöhnung ein.

Gründung 2015
Region Mülheim RuhrNordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir stehen für Familie, Migration und Integration (politische Partizipation von Migranten/ People of Colour als Normalität), Bildung und Jugendarbeit, Interkulturelle Sensibilisierung, Entwicklungspolitik und Internationale Zusammenarbeit (Partnerschaft mit Afrika), Empowerment.

Webseite https://www.facebook.com/AfroDiaspora2.0/
Gründung 2018
Region MünchenBayern

Kurzbeschreibung der Organisation:

AfroDiaspora 2.0 ist ein Münchner Kollektiv Schwarzer Frauen*, der für das communitybasierte Empowerment Schwarzer Menschen & Menschen of Colour einsteht. Wir fördern die persönlichen, sozialen und kulturellen Ressourcen Schwarzer Münchner*innen und schaffen Räume der Vernetzung und des Austausches. Wir verstehen uns als Plattform für Schwarze Frauen*, Männer*, Kinder, Jugendliche und Künstler*innen und fokussieren in unseren Workshops & Veranstaltungen Schwarze Stimmen, Perspektiven und Wissen.

Webseite http://afropolitan.berlin
Gründung 2016
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

AfroPolitan Berlin ist community-basiertes Empowerment - und Bildungsprojekt in Berlin Kreuzberg. Im Fokus der Arbeit stehen die Stärkung und Vernetzung Schwarzer Menschen und Gemeinschaften in Berlin, mit dem Ziel zur Etablierung einer von Selbstbestimmung geprägten Stadtkultur beizutragen. Mit Raum für Begegnung und gemeinsame Aktivitäten, bietet AfroPolitan Berlin, Workshops, Kulturveranstaltungen, Seminare, Gesprächsgruppen usw. an, in denen afrodiasporische Diskurse und Schwarze Lebensrealitäten im Zentrum stehen.

Webseite agit-polska.de
Gründung 2005
Region Hamburg,Bremen,Bayern,Hessen,Nordrhein-Westfalen,Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

agitPolska e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich ursprünglich zum Ziel gesetzt hat, polnische Kultur in Deutschland und deutsche Kultur in Polen zu präsentieren. Unser Vorhaben war es, jungen und talentierten Künstlern aus Polen und Deutschland eine Plattform zu bieten. Der direkte Austausch von Kunst und Kultur zwischen Polen und Deutschland sollte nicht nur beide Kulturen näherbringen, sondern auch kritische Dialoge anregen. Als in Deutschland lebende Polen ist dies uns ein ganz persönliches Anliegen. agitPolska e.V. wurde im Jahr 2005 von Magdalena Ziomek-Frąckowiak in Bremen gegründet und ist im Jahr 2010 nach Berlin umgezogen. Mit dem Umzug nach Berlin und durch die Tatsache, dass der Verein neue Mitglieder gewonnen hat und neue Zielgruppen und Bedarfe entdeckt, hat sich das Profil von agitPolska e.V. über partizipationspolitische-, Arbeitsmarkt-, Frauen- sowie Jugendprojekte erfolgreich erweitert. Quer durch Polen und Deutschland arbeiten wir mit vielen zivilgesellschaftlichen und institutionellen Partnern zusammen. Berlin oder Bremen, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, Stettin, Warschau oder Danzig – wir sind überall dort, wo es kreative Energie und Kooperationswillen gibt, polnische wie deutsche moderne Projekte auf die Beine zu stellen! agitPolska e.V. will den interkulturellen Austausch, will zeigen, diskutieren, anregen, verbinden!

Webseite http://abplattform.de/
Gründung 1996
Region Nordhessen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Verein wurde am 01. April 1996 von engagierten Personen gegründet, die aus Eltern und Studenten bestanden. Mit den Jahren wuchs der Verein stetig an. Zurzeit haben wir ca. 100 Mitglieder. Die Vereinsarbeit wird maßgeblich durch die ehrenamtliche Arbeit und finanzielle Unterstützung der Vereinsmitglieder getragen. Seit 2011 befindet sich unser Nachhilfeunternehmen unter dem Dachverband Pangea Nachhilfeinstitute. Als gemeinnütziger Verein wollen wir unseren Beitrag für ein starkes gesellschaftliches Zusammenleben leisten. Wir bemühen uns, uns selbst und unsere Kinder im gesellschaftlichen Leben miteinander in gegenseitiger Akzeptanz friedlich zu gestalten. Das Ziel des Vereins ist die Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen.

Webseite http://www.muslimische-frauen.de/
Gründung 2009
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Aktionsbündnis muslimischer Frauen in Deutschland (AmF) ist die größte verbands- und parteiunabhängige Lobbyorganisation muslimischer Frauen in Deutschland. Unsere über 500 Mitgliedsfrauen sind gemischt-national und leben unterschiedliche religiöse Facetten. Die Interessen der Frauen, eine bessere politische und gesellschaftliche Teilhabe und insbesondere einem diskriminierungsfreien Zugang zum Arbeitsmarkt zu erreichen, vertreten wir mit ausschließlich rechtlichen Argumenten (keine Bearbeitung theologischer Themen). Darüber hinaus fördern wir die Vernetzung muslimischer Frauen untereinander, beraten sehr individuell und umfangreich bei beruflicher Diskriminierung. Unsere Ziele erreichen wir u.a. durch die Pflege von Kontakten mit Akteuren in Politik, Wissenschaft und Medien sowie mit Organisationen, die sich für die Gleichstellung aller Bürger einsetzen, durch die Erstellung von Stellungnahmen und Artikeln zu aktuellen politischen und rechtlich relevanten Themen (z.B. politische Absichtserklärungen zur Einschränkung der Religionsfreiheit, Gesetzentwürfe, anhängige Verfahren), die Teilnahme an Fachtagungen, die Vermittlung von Referentinnen (Schwerpunkt: Rechtlich relevante Fragen rund um das Kopftuch) und einen vereinsinternen umfangreichen Verteiler.

Wir sind Mitglied des Deutschen Frauenrats, der größten deutschen Frauen-Lobbyorganisation und UN-Women Deutschland e.V. Seit Januar 2019 werden wir von der Robert Bosch Stiftung gefördert; dies ermöglicht es uns, das Thema des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Frauen aus sichtbaren Minderheiten personell gestärkt in Angriff zu nehmen.

Webseite http://amaroforo.de/
Gründung 2011
Region Berlin,Brandenburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Amaro Foro e.V. ist ein transkultureller Jugendverband von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, um aktive Bürger*innen werden zu können. Als junge Roma und Nicht-Roma übernehmen wir gemeinsam Verantwortung in der Gesellschaft für Achtung und gegenseitigen Respekt.Am 25.10.2010 haben sich in Berlin einige junge Roma und Nicht-Roma zusammengetan, um einen Verein zu gründen, der die Interessen der jugendlichen Roma in Berlin vertritt und gegen Antiziganismus kämpft. Anfang 2011 wurde der Verein Amaro Foro e.V. ("Unsere Stadt") eingetragen und fungiert seitdem als Berliner Gliederung des Bundesverbands Amaro Drom. Amaro Foro e.V. macht Jugendarbeit, Sozialberatung, Empowermentarbeit, Community Building, Antidiskriminierungsarbeit.

Webseite https://www.aviva-berlin.de/aviva/index.php
Gründung 2000
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

AVIVA-Berlin setzt sich ein für die Sichtbarmachung von Frauenbiographien, gegen Diskriminierung jeder Art, besonders gegen Rassismus und Antisemitismus.

Webseite https://bekech.com
Gründung 2016
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das be‘kech ist ein Epizentrum für Kulturelles, Soziales und Unternehmerisches. Als ein hybrider Raum inmitten des Gesundbrunnen-Kiezs präsentiert sich das be’kech auf den ersten Blick als CoWorking Café mit einem außergewöhnlichen Konzept, bei welchem Gäst*innen einen minimalen Betrag entrichten für die dort verbrachte Zeit und so unbegrenzten Zugang zu den Räumlichkeiten sowie den vegan-vegetarischen Angeboten haben. Dieses Konzept ermöglicht intensive Partizipation der Besucher*innen. Zudem ist es eine kulturelle und soziopolitische Plattform mit Nachbarschaftstreffpunkt und Safe Spaces für marginalisierte Personen, u.A. Frauen*, die LSBTQIA+ Gemeinschaft, Muslim*innen, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund, v.a. aus der SWANA Region, der panafrikanischen Diaspora sowie der BIPOC Community. Das Team des Projektraums repräsentiert zudem jede dieser genannten Gruppen und ist sich der damit verbundenen Aufgabe bewusst, gesellschaftliche Hürden zu überbrücken. So werden stets intern und extern Gespräche bewusst geführt um Diskriminierungsverhalten aufzudecken und anzugehen.

Webseite http://www.benedisk.de/
Gründung 2014
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Netzwerk steht für den nachhaltigen Abbau von und Schutz vor Diskriminierung in Schulen und Kitas. Unser Ziel ist ein diskriminierungskritisches Bildungssystem. Daher setzen wir uns für eine unabhängige und damit v.a. weisungsungebundene mit entsprechenden Befugnissen (z.B. Anspruch auf Auskunft und Stellungnahmen) ausgestattete Informations- und Beschwerdestelle für Kita-Kinder und Schüler_innen, Eltern/Sorgeberechtigte und Mitarbeiter_innen der Bildungseinrichtungen ein.

Webseite http://www.berlinasianfilm.net/
Gründung 2012
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Berlin Asian Film Network versteht sich als diskriminierungskritische Initiative, die sich seit 2012 für differenzierte Repräsentationen asiatisch deutscher Lebensrealitäten in Film und Fernsehen engagiert. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht in der Unterstützung junger unabhängiger Filmemacher*innen anhand unserer Vernetzungsarbeit mit anderen nichtweißen Filmschaffenden sowie dem Screening derer Filme in einem gezielt (asiatisch) diasporisch kuratierten Rahmen.

Webseite https://www.instagram.com/berlingeschichteler
Gründung 2017
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Berlingeschichteler ist ein wissenschaftlich/künstlerisch/politisches Projekt, dass sich mit der Veränderung von Erinnerungskulturen, vor allem bei Stadtnarrativen und Gedenkpraktiken im Kontext der Migrationsgesellschaft beschäftigt. Ziel des Projekts ist es, eine "Good Heritage Practice" zu erproben, die nicht Identitätsstiftend ist, sondern Verständnisse, Verwobenheiten und Verantwortungen propagiert. 
Das Projekt ist ein Ergebnis der Doktorarbeit: Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft. Eine Studie an Erinnerungsorten türkeistämmiger Berlinerinnen und Berliner. Es entstand im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs "Identität und Erbe" und wird voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen. Bislang drückt es sich in Einzelbeiträgen bei Museumskooperationen, wie zum Beispiel "Ortsgespräche" im Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, aus oder in Form von Vorträgen und Podiumsdiskussionen sowohl in wissenschaftlichen wie auch künstlerischen Umfelden. Es wird nach Abschluss der Doktorarbeit eine Homepage entstehen. Bis dahin erfolgen erste Einblicke in und Kontakte zum Projekt über die Instagram Seite @berlingeschichteler

Webseite https://www.facebook.com/bipocunifreiburg
Gründung 2018
Region Freiburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine Gruppe von BIPoC*-Studierenden, die sich ihren eigenen safe(r) space geschaffen haben. Wir wollen uns gegenseitig stärken und weiterbilden. Wir sind auch hochschulpolitisch organisiert an der Uni Freiburg und versuchen dies auch an den anderen Hochschulen zu fördern. Wir fordern vom Rektorat eine lehrunabhängige Antidiskriminierungsbeauftragte und generell mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität an der Uni - vorallem in der Forschung.

Webseite http://www.blackbrownberlin.com/
Gründung 2019
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Accessibility to information for Black/Brown people within and coming to Berlin. Specialised on all events ensuring they provide consideration in the fairness and treatment of Black/Brown people.

Webseite https://bremer-rat-fuer-integration.de
Gründung 2005
Region Bremen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Unser Grundverständnis

1. Wir sind als Bremer Rat für Integration ein Spiegel unserer pluralen Einwanderungsgesellschaft.
2. Wir wirken darauf hin, dass Verschiedenheit als Realität anerkannt wird.
3. Wir gehen davon aus, dass Vielfalt nicht von selbst funktioniert – deshalb wollen wir sie gestalten.Wir begreifen uns als ein Netzwerk, das mit kritischer Aufmerksamkeit und kreativen Ideen ein neues Denken für unser gemeinsames Zusammenleben in Bremen entwickelt und voranbringt.
4. Wir verstehen uns als Impuls- und Richtungsgeber für die Politik im Land Bremen und wollen diese kritisch überprüfen.

Webseite https://bas-ev.de
Gründung 2002
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) e. V. ist die Interessenvertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie der Studierenden mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist der bundesweite Zusammenschluss der ausländischen Studierendenvertretungen an den deutschen Hochschulen. Der BAS setzt sich für die Interessen und Rechte der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie von Studierenden mit Migrationshintergrund in Deutschland ein. Ziel des BAS ist die rechtliche, ökonomische, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Situation der ausländischen Studierenden zu verbessern und deren strukturelle Benachteiligung zu bekämpfen, insbesondere im Ausländer-, Arbeitserlaubnis-, Hochschul- und Sozialrecht. Ein weiteres Ziel ist die Integration ausländischer Studierender in den Lebensraum Hochschule und die Gesellschaft. Der BAS trägt die Angelegenheiten ausländischer Studierender in den politischen Raum innerhalb und außerhalb der Hochschule und ist die politische Vertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie der Studierenden mit Migrationshintergrund. Der BAS vernetzt die Arbeit der örtlichen Ausländer*innen- oder/und Internationalen-Referate, der Vertreter*innen und Vereine ausländischer Studierender, sowie andere in diesem Sinne arbeitende Personen und Gruppen und ist ein Forum für einen Austausch. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Unterstützung der Vertretung ausländischer Studierender in den ASten, StuRäs, USten und den anderen Gremien der studentischen und universitären Selbstverwaltung. Ein weiteres Ziel des BAS ist die Weiter- und Fortbildung der Vertreter ausländischer Studierender durch Seminare und Fortbildungsangebote.

Webseite http://www.club-dialog.de
Gründung 1988
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Club Dialog e.V. wurde 1988 in Ost-Berlin gegründet – zunächst als informelle Initiative, um den kulturellen und politischen Dialog zwischen russischsprachigen und einheimischen Berlinern und Berlinerinnen anzuregen und Selbsthilfe und Kommunikation unter in Berlin lebenden Menschen aus der Sowjetunion zu fördern. Die Wende und die neue Migrationswelle aus der Sowjetunion nach Deutschland erforderten vom Verein neue Strategien und eine wesentliche Erweiterung der Aufgabenbereiche. Im Laufe von zweieinhalb Jahrzehnten hat Club Dialog eine Struktur aufgebaut, die mit ihren Arbeitsbereichen wie Berufs-, Ausbildungs- und soziale Beratung, Berufsorientierung und Bildung, die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern, kulturelle sowie soziokulturelle Arbeit mit älteren Menschen eine umfassende Integrationsarbeit für alle Generationen ermöglicht. Von seinem im Jahr 1988 programmatisch gewählten Namen wird die seither immer vielfältiger gewordene Arbeit des Vereins bis heute bestimmt.

Webseite http://coach-koeln.de
Gründung 2004
Region Köln/NRW/internationalNordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir stehen für Chancengerechtigkeit und Empowerment! Wir beraten, begleiten und fördern junge Menschen sowie Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Schwerpunkte sind Beratung, Elternarbeit, bildungs- und themenorientierte Gruppenarbeit (politische und digitale Bildung), Lernförderung, Hausaufgabenhilfe, Sprachförderung, Berufswahlorientierung, Bewerbungshilfen, Freizeitangebote, Workshops, Seminare, Trainings und internationale Austauschprojekte.

Webseite https://www.facebook.com/demaskXclgn/
Gründung 2018
Region KölnNordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

DEMASK ist ein Kollektiv politisch engagierter Menschen in Köln und Umgebung, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Diskurs über race, Klasse und Geschlecht aktiv neu zu gestalten. Mit DEMASK möchten wir diesen Diskurs speziell in den deutschsprachigen Kontext tragen, da viele der angesprochenen Debatten vornehmlich im englischsprachigen US-amerikanischen Kontext stattfinden. Für uns stellt sich die Frage, wie race, Klasse und Geschlecht in den Leben von BIPoC (Black, Indigenous, People of Color) in NRW erlebt und verhandelt werden. Daher möchten wir of Color, queere, non-binäre, Schwarze, migrantische, marginalisiert religiöse, trans* und andere Perspektiven auf Maskulinität/Männlichkeit in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen.

Webseite https://www.youtube.com/channel/UCF_oOFgq8qwi7HRGTJSsZ-g
Gründung 2015
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Datteltäter e.V. strebt eine Neu- und Umorientierung im Umgang mit Diversität und Pluralität an, um Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und Potentiale zu entwickeln: On- und offline Projekte, die religiösen und nicht-religiösen Jugendlichen, Multiplikator_innen, Pädagog_innen, Künstler_innen mit und ohne Migrationsgeschichte die Gelegenheit zum Austausch, Dialog und zur Teilnahme an gesellschaftlichen Debatten im vorgegebenen Themenfeld geben wie z.B.: Veranstaltungen (Jugendtreffen, Podiumsdiskussionen etc.), Fort- und Weiterbildungsangebote (Workshops, Seminare etc.), Social-Media Angebote (online Diskussionsplattformen, online Bildungsangebote etc.). Aktuelles Projekt des Vereins ist die Erstellung eines Podcasts, um u.a. Perspektiven von muslimischen Frauen einen Raum zu geben.

Webseite https://deutscheasiatenmakenoiseblog.wordpress.com
Gründung 2019
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

D.A.M.N. (Deutsche Asiat*innen, Make Noise) ist eine politische Plattform für asiatische Menschen in Deutschland. Deutsch-asiatische Perspektiven sind in der deutschen Gesellschaft immer noch unterrepräsentiert oder werden nicht ernst genommen. Auch in feministischen und anti-rassistischen Mainstream-Diskursen werden asiatisch gelesene Menschen oft nicht berücksichtigt. Was übrig bleibt sind eindimensionale, fremdgesteuerte und stereotypisierte Darstellungen von (deutsch-)asiatischen Identitäten. D.A.M.N. versteht sich daher als Widerstandsbewegung gegen Unsichtbar- und Andersmachung, soziale Bevormundung und politische Instrumentalisierung von Menschen mit asiatischer Herkunft.Wir wollen politische asiatisch-deutsche Stimmen stärken. Wir wollen uns gegenseitig empowern. Wir wollen uns solidarisieren. Wir wollen intervenieren und LAUT(ER) werden gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus, Neokolonialismus und Faschismus. Zu unserer Facebook-Seite geht es hier lang.

Webseite https://www.deutsch-plus.de
Gründung 2011
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

DeutschPlus e.V. – Initiative für eine plurale Republik ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich für die chancengerechte Teilhabe aller Menschen einsetzt. DeutschPlus e.V. stellt sich aktiv jeder Form von Rassismus und Diskriminierung entgegen. Das Team von DeutschPlus berät Organisationen zu Vielfalt, schafft Netzwerke und nimmt Einfluss auf den öffentlichen Diskurs zur Einwanderungsgesellschaft.

Webseite http://www.deutschersoldat.de
Gründung 2011
Mitglieder 130
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Eine Initiative, gegründet von deutschen Soldatinnen und Soldaten mit Migrationshintergrund, um Thilo Sarrazin und seinen Thesen ein provokantes Symbol für Integration entgegenzusetzen.

Webseite http://www.dtf-stuttgart.de
Gründung 1999
Region Stuttgart und UmgebungBaden-Württemberg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart e. V. (DTF Stuttgart) wurde 1999 von deutschen und türkeistämmigen Bürgerinnen und Bürgern unter Vorsitz von Oberbürgermeister a.D. Professor Dr. h.c. Manfred Rommel gegründet. Ziel dieser deutsch-türkischen Bürgerinitiative ist die Förderung der kulturellen Begegnung, Verständigung und Zusammenarbeit. Mit Bildungsinitiativen und Kulturprogrammen leistet das DTF Stuttgart eigenständige Beiträge zur gesellschaftlichen Teilhabe türkeistämmiger Zuwanderer und zur Vermittlung in die Stadtgesellschaft. Es tritt insbesondere für mehr Chancengleichheit der zweiten und dritten Generation in Bildung, Beruf und Gesellschaft ein. Dabei setzt es vor allem auf vielseitiges bürgerschaftliches Engagement. Das DTF Stuttgart ist partei- und konfessionsunabhängig.

Webseite https://www.facebook.com/diasporasalonhh
Gründung 2017
Region Hamburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein Salon für (post-)migrantische Stimmen, Stimmen of Colour in Hamburg. Wir wollen Raum schaffen für Kunst, Begegnung, Austausch. Gegen Rassismus. Für Empowerment. In verschiedenen Formaten (Talkshow, Lesung, Performance, ...), mit Musik und Essen schaffen wir einen Raum, um uns mit verschiedenen Themen zu beschäftigen, die uns in unseren Leben begegnen, wie Rassismus, Netzwerke, Communities, Heimweh, Leben im Exil, Schönheitsideale, Arbeiten, u.s.w. Die Salons sollen dabei auch Räume sein, sich kennen zu lernen und einen empowernden Abend zu erleben. Drumherum machen wir Social Media Arbeit zu unseren Themen (Facebook + Instagram), überlegen, einen Podcast zu starten und wollen auch Jugendliche mit Workshops erreichen.

Webseite https://diasporasia.podigee.io
Gründung 2018
Region Frankfurt, Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

DIASPOR.ASIA Podcast ist ein monatlicher Podcast, bei dem es um vielfältige Asiatisch_Deutsche Identitäten, Geschichten der Diaspora, Mental Health, Queerness und politische Widerstandskämpfe geht.

Hier bleibt Ihr auf dem Laufenden: Facebook

Webseite http://eoto-archiv.de
Gründung 2012
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Each One Teach One (EOTO) e.V. ist ein Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. Im März 2014 eröffnete der Verein als Kiez-Bücherei seine Türen und ist seither ein Ort des Lernens und der Begegnung. EOTO stellt Literatur von Menschen afrikanischer Herkunft vor und vermittelt Wissen im intergenerationalen Dialog. Die Präsenzbücherei umfasst Werke von Autor_innen des afrikanischen Kontinents und der Diaspora und dokumentiert anhand 2000 vor allem deutschsprachiger Bücher Schwarze Geschichte und Gegenwart in und außerhalb Deutschlands.

Webseite https://www.facebook.com/Embipoc
Gründung 2019
Region Kiel

Kurzbeschreibung der Organisation:

EmBIPoC versteht sich als Hochschulgruppe der Kieler Universität und möchte sich für die Interessen von BIPoC innerhalb und außerhalb des Uni Campus einsetzen. Vor allem möchten wir einen Safe Space bieten, in dem sich BIPoC wohlfühlen, akzeptiert und empowert werden. Wir wollen des Weiteren auch Workshops und Vorträge geben und diese auch in einem Hochschulkontext anbieten. Jeder/Jedem BIPoC wird eine Plattform gegeben, Interessen, Ideen und Gedanken zu teilen, sich einzubringen und etwas zu bewegen. Wir treffen uns aber auch gerne in entspannter Atmosphäre auf einen Tee.

Webseite https://www.fluechtling-magazin.de/
Gründung 2017
Region Hamburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

2017 wurde das „Flüchtling Magazin“ gegründet vom syrischen geflohenen Journalisten Hussam AlZaher gemeinsam mit einer Gruppe von Ehrenamtlichen aus verschiedenen Ländern größtenteils mit Fluchthintergrund. Das Hauptziel ist, dass nicht ÜBER Geflüchtete geschrieben wird, sondern VON ihnen. Sie haben eine Plattform, auf der sie ihre Geschichte, Erfahrungen, Ängste, Gedanken, Erfolge mit den Lesern teilen. Ihre Geschichten werden an die Öffentlichkeit getragen und dadurch soll erreicht werden, dass Vorurteile und Ängste abgebaut und Brücken aufgebaut werden. Die Leser erhalten Einblicke in andere Kulturen und abseits der täglichen Medienberichterstattung persönliche, durchaus positive Geschichten. Wir arbeiten außerdem in Schreibtandems bestehend aus einer deutschen und einer geflüchteten Person. Es gibt Workshops und andere Veranstaltungen, in denen Geflüchtete erfahren können, sich sich mitzuteilen. Bisher erschienen zwei Printausgaben des Flüchtling Magazins, weitere sollen folgen.

Webseite http://www.fountainhead-tanz-theatre.de/
Gründung 1980
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

We are an international, intercultural community of persons engaged in achieving increasing understanding and cooperation between individuals and groups in support of democratic procedures and the elimination of violence, religious, ethnic and gender persecution, youth exploitation, homophobia and racial hatred through the process of art, education, culture and dialogue.

Wir sind eine internationale, interkulturelle Gemeinschaft von Menschen mit dem Engagement für ein besseres Verständnis und wachsende Kooperation zwischen Individuen und Gruppen, mit Unterstützung des demokratischen Prozesses und der Beseitigung von Gewalt, Verfolgung aufgrund religiöser, ethnischer und geschlechtlicher Zugehörigkeit, Kindes- und Jugendmissbrauch, Homosexuellen-Feindlichkeit und Rassismus, durch die Mittel der Kunst, der Bildung, der Kultur und des Dialogs.

Webseite http://www.frauenperspektiven.com/de/
Gründung 2012
Region Hamburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Frauenprojekt Perspektiven in Hamburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von Flüchtlingen, überwiegend aus dem Iran, die in Hamburg Zuflucht gefunden haben. Sie engagieren sich seit fast vier Jahrzenten zusammen mit Deutschen aus Hamburg aktiv, sozial und politisch für Flüchtlinge und Migrantinnen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen mussten und in Hamburg Asyl und Unterstützung suchen.

Gründung 2009
Region Frankfurt und UmgebungHessen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Im Jahre 2009 wurde FraTÖP als Studierendenplattform gegründet. Wir sind ein überparteilicher, pluralistischer, unabhängiger und proeuropäischer Verein, der hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet aktiv ist. Mittlerweile sind wir weitaus mehr als das und befassen uns besonders seit 2016, nach unserer Umwandlung in einen eingetragenen Verein, mit unter anderem folgenden Themenschwerpunkten: Adaptationsunterstützung für Studierende aus dem Ausland; Wissensaustausch für Studierende in Sachen Wohnungssuche, Stipendien, Praktika; Organisation und Durchführung von Workshops, Seminarreihen und Podiumsdiskussionen, welche oftmals mit Geldern von Bundesministerien gefördert werden; Förderung ehrenamtlichen Engagements in sozialen, kulturellen und bildungstechnischen Bereichen (Teilnahme an Bildungsmessen und Flüchtlingsarbeit etc.). Über unsere Facebook-Präsenz können Sie die einzelnen Bestrebungen unseres Vereins verfolgen.

Webseite https://www.gemsa-ev.de
Gründung 2015
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die Gesellschaft muslimischer StipendiatInnen und Alumni e.V. (GEMSA) ist eingemeinnütziger Verein, der sich für ein offenes und engagiertes Deutschland einsetzt. Wir sind StipendiatInnen und Alumni der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Begabtenförderungswerke und wollen die Gesellschaft aktiv gestalten und zum Guten verändern. Als überregionaler Verein sind wir bestrebt, unsere Mitglieder deutschlandweit auch lokal in den einzelnen Regionen zu vernetzen. Um dieses Ziel sicher zu stellen, haben wir Regionalgruppen gegründet, die in naher Zukunft das gesamte Bundesgebiet abdecken sollen. Aktuell ist unser Verein verstärkt in Westen Deutschlands vertreten, allerdings expandieren wir mit wachsender Mitgliederzahl in weiteren Regionen. 

Neben der Vernetzung innerhalb unseres Vereins haben die regionalen Vertretungen auch die Funktion der lokalen Zivilgesellschaft, anderen Vereinen und Persönlichkeiten eine Plattform für einen Austausch zu bieten. Dabei entstehen zu den verschiedensten Themen gemeinsame Projekte und Veranstaltungen. Hierzu nutzen wir finanzielle Mittel, die wir aus erhaltenen Spenden und Mitgliedsbeiträgen beziehen und von den jeweiligen Regionalgruppenleitern investiert werden. 

Gründung 2018
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung:

In dem Workshop „How to be an Ally?“ entwickeln die Teilnehmenden Strategien und Handlungsmöglichkeiten zur Unterstützung von rassismusbetroffenen Menschen im Alltag. Es wird ein offener und diskriminierungskritischer Raum geschaffen, in dem Unsicherheiten reflektiert werden, die weiße Menschen bei der Auseinandersetzung mit Rassismus erfahren. Zudem wird erarbeitet, wie in konkreten
Situationen agiert werden kann, um als Verbündete für BIPoC in Deutschland auftreten zu können und diese zu empowern.

Instagram: @yugodeinesvertrauens & @a_aischa

Webseite https://isi-ev.de/
Gründung 1990
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

I.S.I. e.V. ist seit 1990 ein gemeinnütziger Verein internationaler Frauen, der Existenzgründungsqualifizierungen für Immigrantinnen entwickelt und durchführt. Wir kennen hautnah die besondere Lage der gründungswilligen Frauen mit internationaler Geschichte in Deutschland und fördern gezielt ihre Fähigkeiten und Kompetenzen, so dass ihre soziale und ökonomische Integration erfolgreich stattfinden kann. Es ist uns ein großes Anliegen, die Ressourcen, die in der Transformationskompetenz, Mehrsprachigkeit sowie den interkulturellen Lebenserfahrungen der Frauen liegen, auf dem Weg in die Selbständigkeit bestmöglich zu entwickeln und zu begleiten. Durch unsere mehrjährige Erfahrung zur Integration von selbständigen Frauen in den Arbeitsmarkt möchten wir mit dem aktuellen Projekt COMPETENZentrum für Selbständige eine Grundlage schaffen. Inspiriert und bestätigt durch die Erfolge unserer Teilnehmerinnen werden wir uns auch in Zukunft der Stärkung und Bildung von eingewanderten Frauen widmen. Unsere Zielgruppe sind volljährige Frauen mit Migrationshintergrund mit Wohnsitz in Berlin.

Webseite https://www.i-slam.de/
Gründung 2011
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

i,Slam war ursprünglich die muslimische Version des Poetry Slam, also ein Dichter_innenwettstreit, bei welchem junge Wortkünstler_innen selbst verfasste Texte auf einer Bühne performen und um die Gunst des Publikums dichten. Junge Muslim_innen sollen animiert und gleichzeitig gefördert werden, sich der Kunst der Worte zu bedienen, um auf der Bühne über alle für sie relevanten Themen zu sprechen. Bei von i,Slam ausgerichteten Workshops konnten die Teilnehmenden zudem Schreib- und Bühnenperfomance-Kompetenzen erlangen und darüber hinaus eine individuelle Betreuung beim Verfassen ihrer Texte erhalten. Nun bietet i,Slam neben dem Poetry Slam auch die Möglichkeit für Künstler_innen aus dem musikalischen sowie aus den visuellen Bereichen gefördert zu werden. Dazu werden nicht nur Workshops in den Bereichen angeboten, sondern auch Konzerte und Ausstellungen. Hintergrund dieser Arbeit ist in erster Linie der Empowerment-Gedanke. Junge Muslim_innen sollen in ihrer Identität und in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt werden. Gleichzeitig hat das Auftreten als junge/r selbstbewusste/r muslimische/r Künstler_in in der Öffentlichkeit immer etwas mit der Bekämpfung rassistischer Stereotype zu tun. Die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins im Umfeld von strukturellem Rassismus und Alltagsrassismus, ist keine Selbstverständlichkeit und bedarf deshalb der besonderen Förderung.

Webseite http://www.i-paed-berlin.de/
Gründung 2011
Region hauptsächlich in Berlin, aber auch BundesweitBundesweit,Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wer sind wir und welche Ziele verfolgen wir? Was ist Intersektionalität und warum verdient sie es von Pädagog_innen in ihre Arbeit einbezogen zu werden? Die Initiative „i-Päd – intersektionale Pädagogik“ existiert seit August 2011. Es ist ein Projekt, dass die Anerkennung der Komplexität von Identitäten in der Pädagogik fördern soll. Dabei geht es um die Identitäten von Kindern und Jugendlichen, sowie auch die Identitäten der Lehrer_innen, Erzieher_innen und alle anderen Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten. In Workshops erarbeiten wir gemeinsam mit den Teilnehmer_innen, was es für Identitätsmerkmale gibt, auf Grund derer Menschen Ausschlüsse beziehungsweise gesellschaftliche Bevorzugung erfahren können. Um die Lebenswelten aller Kinder und Jugendlichen mit Respekt behandeln zu können und gegen Abwertung zu arbeiten, ist es die Aufgabe der Lehrer_innen, Pädagog_innen etc. sich der Ausschlüsse bewusst zu werden und sie zu verhindern. Dies ist auch Ziel unserer Arbeit. Wir als Team von Pädagog_innen, Sozialarbeiter_innen, Politikwissenschaftler_innen und Psycholog_innen bieten unterschiedlichste Sichtweisen auf die Thematik. In unserer Arbeit machen wir unsichtbare Diskriminierungen sichtbar und bieten Handlungsstrategien an, diese zu beseitigen.  Die Workshops bieten eine Mischung aus persönlichem praktischen Erleben der Teilnehmer_innen, sowie dem Sammeln neuen Wissens durch Kurzvorträge und Erzählungen aus unserer Erfahrung. Wir bieten einen Raum schwierige Situationen in der Arbeit zu diskutieren und gemeinsame Lösungen zu finden. Wir sind ein multiprofessionelles und multiperspektivisches Team.

Webseite http://isdonline.de
Gründung 1985
Region München, Stuttgart, Frankfurt a.M., Hamburg, Berlin, LeipzigBayern,Baden-Württemberg,Hessen,Hamburg,Berlin,Sachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die ISD versteht sich nicht als alleinige Vertreterin Schwarzer Menschen in Deutschland, sondern vielmehr als Teil der Schwarzen Community. Besonders hervorzuheben sind jene Gruppen, die von Flüchtlingen organisiert werden, wie die African Refugee Association (ARA), The Voice, Refugees Emancipation und Women in Exile. Sie setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Geflüchteten ein und mobilisieren in regelmäßigen Abständen Kampagnen gegen Abschiebungen, Übergriffe durch Staatsorgane, die extreme Rechte und die Residenzpflicht.

Webseite http://isdonline.de
Gründung 1985
Region Hessen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die ISD versteht sich nicht als alleinige Vertreterin Schwarzer Menschen in Deutschland, sondern vielmehr als Teil der Schwarzen Community. Besonders hervorzuheben sind jene Gruppen, die von Flüchtlingen organisiert werden, wie die African Refugee Association (ARA), The Voice, Refugees Emancipation und Women in Exile. Sie setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Geflüchteten ein und mobilisieren in regelmäßigen Abständen Kampagnen gegen Abschiebungen, Übergriffe durch Staatsorgane, die extreme Rechte und die Residenzpflicht.

Webseite http://isdonline.de
Gründung 2010
Region LeipzigSachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die ISD versteht sich nicht als alleinige Vertreterin Schwarzer Menschen in Deutschland, sondern vielmehr als Teil der Schwarzen Community. Besonders hervorzuheben sind jene Gruppen, die von Flüchtlingen organisiert werden, wie die African Refugee Association (ARA), The Voice, Refugees Emancipation und Women in Exile. Sie setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Geflüchteten ein und mobilisieren in regelmäßigen Abständen Kampagnen gegen Abschiebungen, Übergriffe durch Staatsorgane, die extreme Rechte und die Residenzpflicht.

Webseite http://isdonline.de
Gründung 1987
Region MünchenBayern

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die ISD versteht sich nicht als alleinige Vertreterin Schwarzer Menschen in Deutschland, sondern vielmehr als Teil der Schwarzen Community. Besonders hervorzuheben sind jene Gruppen, die von Flüchtlingen organisiert werden, wie die African Refugee Association (ARA), The Voice, Refugees Emancipation und Women in Exile. Sie setzen sich für die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Geflüchteten ein und mobilisieren in regelmäßigen Abständen Kampagnen gegen Abschiebungen, Übergriffe durch Staatsorgane, die extreme Rechte und die Residenzpflicht.

Webseite https://www.inssan.de
Gründung 2002
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Inssan e.V. ist eine parteiunabhängige, muslimische soziale Organisation zur Verbesserung der politischen und gesellschaftlichen Partizipation von Muslim*innen, Unterstützung und Beratung von Muslim*innen bei der Wahrnehmung ihrer Rechte, zur Bekämpfung sowie Dokumentation von Diskriminierung und Vernetzung der Kompetenzen von Muslim*innen. Zu seinen aktuellen Projekten gehören das von der Berliner Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung geförderte "Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit", Wegweiser – Mentor_innen für Flüchtlinge" gefördert von der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen sowie das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" geförderte Projekt "Nicht ohne meinen Glauben".

Webseite http://www.iiiev.org/
Gründung 2013
Region KölnNordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Interkulturelles Institut für Inklusion e.V. ist ein von muslimischen Frauen getragener Verein, der sich für die gesamtgesellschaftlich wichtige Thematik der Inklusion einsetzt. Bestrebungen des Vereins sind die gezielte, gleich- und vollwertige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in gesellschaftlichen Partizipationsprozessen. Neben einem breiten Spektrum an barrierefreien Aktivitäten und Angeboten widmet sich der Verein einer flächendeckenden Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in allen sozialen Lebensräumen. Ein besonderer Fokus der Vereinsarbeit ist die Thematisierung von Inklusion im Kontext von Migration. Neben diesem leistet der Verein über die eigene Gemeinschaftsgruppe hinaus gesellschaftsrelevante Arbeit für ein buntes, tolerantes und barrierefreies Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung.

Webseite http://www.interzentrum.com
Gründung 2014
Region Hannover und UmgebungNiedersachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir arbeiten vor allem intersektional. Wir bestehen aus BPoC, queeren und heterosexuellen Menschen, Muslim*innen, Arbeiter*innen wie Akademiker*innen. Wir sind seit 2015 gemeinnützig anerkannt und engagieren uns nach unserem Leitbild: „Kunst & Kultur trifft soziale Verantwortung“. Wir bieten Workshops zu Empowerment durch Kreativität an, wollen die Stimmen lauter klingeln lassen und über Malen, Schreiben, Filmen zeigen, dass wir eine innere Kraft haben, die raus möchte. Mit kritischen Veranstaltungen zu sexistischen und rassistischen Mainstream-Kultur wollen wir gesellschaftlich mitmischen und sind an Kooperationen mit anderen Vereinen und Organisationen sowie Einzelpersonen interessiert.

Webseite https://www.jugendmigrationsbeirat.berlin
Gründung 2016
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Jugendmigrationsbeirat Berlin ist ein Zusammenschluss von neun Berliner Jugendverbänden. Er vertritt die Interessen junger Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte und steht für die soziale, politische und gesellschaftliche Gleichstellung junger Menschen ein. Mit dem Beirat hat sich ein Expert_innenkreis für jugend- und integrationspolitische Themen gebildet, der Politik und Verwaltung sowie zivilgesellschaftliche Akteur_innen in ihrer Arbeit unterstützen möchte. Der JMB Berlin steht offen für alle Berliner Jugendverbände und Initiativen, deren Mitglieder mehrheitlich junge Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte sind, und sich für deren Interessen einsetzen. Der JMB Berlin setzt sich ein für eine diversitätsbewusste Gesellschaft, die Gleichberechtigung, Freiheit und die Gewährleistung demokratischer Grundrechte für alle Bevölkerungsmitglieder bietet. Er tritt aktiv und geschlossen jeder Form von individueller und struktureller Diskriminierung entgegen.

Webseite https://www.juma-ev.de
Gründung 2010
Region Berlin,Baden-Württemberg

Kurzbeschreibung der Organisation:

JUMA — jung, muslimisch, aktiv ist ein Verein von und für junge Musliminnen und Muslime, die mitreden und sich in die Gesellschaft einbringen wollen. JUMA richtet sich an all die jungen Menschen, die sich angesprochen fühlen, wenn in Deutschland über Islam und Muslime gesprochen wird. Dabei ist es nicht relevant, wie sie ihren Glauben verstehen oder leben. Die Vielfalt der Lebensentwürfe und des Religionsverständnisses gehören bei JUMA dazu. Bei uns treffen Jugendliche aufeinander, die in unterschiedlichen Moscheegemeinden, Jugendvereinen oder Jugendgruppen zu Hause sind, wie auch diejenigen, die in keine Moscheegemeinde und keinen muslimischen Verein eingebunden sind. Uns verbindet, dass der Islam Teil unserer Identität ist, und dass wir teilhaben möchten an gesellschaftlichen Diskursen und unserer Gesellschaft. JUMA vertritt nie EINE Position, sondern JUMAner*innen vertreten jeweils ihre eigene Position. Meinungsvielfalt gehört zu JUMA dazu.

Webseite http://www.kanakistan.de/
Gründung 2016
Region Erfurt, Thüringen,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Als KANAKISTAN organisierten Taudy Pathmanathan und Tamer Düzyol die (post)migrantischen Kunst- und Kulturreihen „Willkommen in KANAKISTAN“ (2016) und „KANAKISTAN 2.0“ (2017) in Erfurt, um (post)migrantische Perspektiven sichtbar zu machen. Eine Besucherin der KANAKISTAN-Reihen sendete ihnen ein Gedicht zu, was die eigenen Gedanken und Erfahrungen in der hiesigen Gesellschaft behandelte. Dieser „Aufschrei“ stellte einen Anfangsimpuls für "HAYMATLOS" dar, ein Gedichtband, der sich mit Rassismus, Ausgrenzung sowie Migrationsgeschichten auseinandersetzt. Düzyol und Pathmanathan haben mit „HAYMATLOS“ eine Plattform geschaffen, die Perspektiven zusammenbringt und vereint. „HAYMATLOS“ ist politisch, widerständig, gefühlsstark, selbstermächtigend, authentisch und ein neues zu Hause. "HAYMATLOS" ist ein Denkmal für eine Gesellschaft der Vielen.

Webseite http://www.korientation.de
Gründung 2008
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

korientation ist eine Selbstorganisation und ein kulturpolitisches Netzwerk von Asiatischen Deutschen und Asiaten und Asiatinnen mit dem Lebensschwerpunkt Deutschland. Asiatisch-Deutsch ist für korientation ein verbindendes Element, das der gesellschaftspolitischen Positionierung in einer pluralen deutschen Gesellschaft dient. korientation arbeitet projektorientiert zu unterschiedlichen gesellschaftsrelevanten Themen und Fragestellungen. Besonderes Augenmerk ist auf Fragen der Migration, Inklusion, Transkulturalität und Diversity gerichtet. Die Aktivitäten von korientation reichen von Kultur- und Medienprojekten über wissenschaftliche Publikationen bis hin zu Ausstellungen und  Eventreihen, die zum Austausch und zur Vernetzung einladen. korientation verfolgt das Ziel, durch seine Tätigkeiten auf verschiedenen Ebenen einen Beitrag zur Entwicklung und Stabilisierung einer vielfältigen deutschen Gesellschaft zu leisten, rassistische Klischees und ausgrenzende Praktiken in Frage zu stellen und den Blick der deutschen Mehrheitsgesellschaft für die bereits bestehenden unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von Migranten und Migrantinnen auszuweiten.

Webseite http://lrsbb.de
Gründung 2015
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der in Berlin ansässige "Landesrat der Roma und Sinti Berlin-Brandenburg e.V." ist eine Selbstorganisation. deren Hauptziel es ist, sich mit neuen Ansätzen für die gesellschaftlichen Angelegenheiten von allen Menschen mit Sinti -, oder Roma-Hintergrund, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit einsetzusetzen. Somit gehört der Verein zu den wenigen Selbstorganisation die sich für die politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Angelegenheiten von allen Menschen mit *romno Hintergrund, ungeachtet ihrer Staatsangehörigkeit auf Landesebene in Berlin-Brandenburg einsetzt. Der Landesrat möchte ein fähiger, regionaler Partner für Behörden, Politik und Gesellschaft sein und setzt auf eine gute Zusammenarbeit und Dialog. Mit Lobbyarbeit soll gezielt auf Institutionen und Entscheidungsträger eingewirkt werden, um eine gerechte Teilhabe für die Minderheit in den Bereichen Bildung, Beruf, Gesundheit und Soziales zu erreichen. Als dynamisches Team führt der Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V. Bildungsprogramme und Seminare auf dem Gebiet Antiziganismus, Empowerment und politische Bildung durch. Mit weiteren Veranstaltungen in Berlin möchten wir die kulturelle Vielfalt der Minderheit präsentieren und einen Ort für interkulturellen Austausch bieten, an dem sich interessierte Menschen auf Augenhöhe begegnen, und miteinander ins Gespräch kommen können. Es gibt eine starke Mittelschicht der Sinti und Roma in Europa, die seit Jahrhunderten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag in ihren angestammten Ländern geleistet haben. Oft wird jedoch die Minderheit in den Medien, Gesellschaft und Politik ausschließlich im problematischem Kontext erwähnt. Missstände wie Armut oder Kriminalität werden gar ethnisiert und zum Stigma für jeden Rom und Sinto, also jeden Menschen mit romno Hintergrund. Der Verein möchte über eine Versachlichung des bisherigen Diskurses, ausgefeilte Konzepte und sinnvolle Kooperationen eine differenzierte und realistische Sichtweise erschließen. Der Landesrat der Roma und Sinti Berlin-Brandenburg e. V. sieht sich ebenso in der Pflicht mit einer zukunftweisenden Erinnerungsarbeit, das Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Sinti und Roma lebendig zu erhalten. Als Teil eines Rechtsstaates erkennen wir die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Demokratiewahrung und möchten angesichts der Erfahrungen von Verfolgung der Sinti und Roma im Zweiten Weltkrieg und in Zeiten von aufkommenden, rechtsgerichteten Nationalgedanken in ganz Europa für unsere demokratischen Werte einstehen und auf die Verständigung zwischen den Menschen verschiedener Kulturen hinwirken.

Webseite https://www.romnokherthueringen.de
Gründung 2017
Region Thüringen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Landesverband der Roma Romnokher Thüringen e.V., sind ein gemeinnütziger Verein, der sich im Juni 2017 durch den Zusammenschluss mehrerer Initiativen gegründet hat und der sich als Vertretung der Roma in Thüringen versteht. Wir wollen für alle Roma in Thüringen eine gute Arbeits - und Wohnsituation schaffen, sowie den Kindern eine bessere Bildung ermöglichen, weil die Kinder unsere Zukunft sind und der einzige Weg aus der Armut der Weg der Bildung ist. Mit unterschiedlichen sozialen und (jugend-) kulturellen Ansätzen setzen wir uns für ein vielfältiges und weltoffenes Miteinander in Thüringen ein. Wir wollen Vorurteile und Ressentiments bei ThüringerInnen abbauen und gemeinsam mit ihnen Verständnis, Toleranz und ein positives Willkommens-Klima für Roma in Thüringen schaffen.

Webseite https://lib-ev.jimdo.com
Gründung 2010
Region insbesondere Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt/Main, GöttingenBundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir setzen uns ein für ein inklusives Miteinander, eine progressive, offene, tolerante, gendergerechte und selbstbestimmte Religionsauslegung, gegen Homo- und Transphobie, Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus, für Akzeptanz und Respekt religiöser und gesellschaftlicher Diversität.

Webseite https://www.literarischediverse.de/
Gründung 2019
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Literarische Diverse ist ein Magazin für junge, vielfältige Literatur. Es geht um Austausch, Empowerment und gegenseitiges Unterstützen jener Menschen, die sich für eine diverse Gesellschaft ohne Vorurteile einsetzen. Wir stehen mit dem Magazin für eine diskriminierungsfreie, empathische, feministische, intersektionale, solidarische und tolerante Gesellschaft ein, in der Diversität als Norm Alltag ist. Unsere Zukunft sieht bunt aus und eint unsere Werte nicht nur im Grundgesetz, sondern auch im alltäglichen Leben. Literatur ist schon immer ein Spiegel der Gesellschaft und ein starkes Mittel, um auf gesellschaftliche Ungerechtigkeiten aufmerksam zu machen. Mit dem Magazin rufen wir zur Veränderung auf, stehen für die Tradition der Selbstermächtigung ein und nutzen dafür das geschriebene Wort. Unsere Liebe zur Literatur und zu einer diversen Gesellschaft sind im Magazin vereint. Im Frühjahr 2020 soll das Projekt als Printprodukt erscheinen. Bis dahin ist es ein Online-Portal, auf dem die Künstler*innen vorgestellt werden.

Webseite http://www.tuncay-gary.de/kids.html
Gründung 2015
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die „Lernwerkstätten Literatur und Theater“ sind zwei von sieben Lernwerkstätten im Brunnenviertel im Wedding. Ihr Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche. Wir möchten Kita- und Schulkindern einen Freiraum bieten, in dem sie sich entdecken und ausprobieren können. Vormittags bieten wir Kurse für Kitas und Schulen an, einmal in der Woche, am Freitagnachmittag bieten wir zudem eine „Offene Werkstatt” an. Hier laden wir alle interessierten Kinder und Jugendlichen ein, unser kreatives Angebot wahrzunehmen. Auch die sprachliche Förderung der Kinder durch das Projekt steht im Vordergrund, denn ein hoher Prozentsatz der Kinder im Brunnenviertel kommt aus bildungsfernen Elternhäusern, die Mehrheit hat eine andere Muttersprache.

Webseite www.literatuerk.com
Gründung 2005
Region Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Seit 15 Jahren lädt Literatürk unter verscheidensten Schwerpunktthemen zu zahlreichen Veranstaltungen, Lesungen und Diskussionsrunden ein – zum Zuhören, zur Reflexion und zum Gespräch. Autor*innen aus unterschiedlichen Ländern und mit verschiedensten biografischen Hintergründen begleiten uns dabei. Wir stellen gemeinsam Fragen und schaffen Möglichkeiten des Austausches. jedes jahr im Herbst / November und darüber hinaus.

Webseite http://matatupodcast.podigee.io/
Gründung 2018
Region Berlin, Hannover,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Matatu Podcast ist ein monatlich erscheinender, deutschsprachiger Podcast von und für die afrikanische Diaspora. Moderiert von Caro, Jackline und Paul, werden sowohl persönliche, biographische Erlebnisse wie das Leben auf zwei Kontinenten, als auch gesellschaftliche Themen wie Sprachpolitik in Deutschland besprochen. Meistens, aber nicht ausschließlich, handelt es sich um ein Talkformat, manchmal auch mit Einspielern oder Interviews mit tollen Gästen. Matatu Podcast sieht sich als Teil einer wachsenden Konversation innerhalb der afrikanischen Diaspora in Deutschland.

Webseite http://www.maviblau.com
Gründung 2018
Region Berlin, Istanbul, Köln, Hamburg, BremenBerlin,Hamburg,Bremen,Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir gestalten Kreativprojekte, online wie offline für den interkulturellen Austausch in Deutschland und der Türkei. Ursprünglich waren wir ein Online-Magazin, nun sind wir eine Kulturplattform. Von uns bisher veranstaltete Events: zweisprachiger Poetry Abend, Deutschlandtour einer autobiografischen, zweisprachigen Leseperformance, Filmscreenings, Workshops, Musikabende.

Gründung 2018
Region Berlin, Essen, KölnBundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir stehen für Chancengleichheit und gegen Rassismus.

Webseite www.migrantmama.com
Gründung 2017
Region Berlin und Frankfurt am MainBerlin,Hessen

Kurzbeschreibung der Organisation:

“Migrant Mama” ist eine Bewegung, die die Courage von Migrantinnen und Multikulturalität in Europa feiert. Wir wissen aus eigener Erfahrung was es bedeutet Kinder von Eingewanderten zu sein und mit dem Gefühl der Andersartigkeit und Einsamkeit zu kämpfen. Mit “Migrant Mama” wollen wir diesem Gefühl den Kampf ansagen. Wir geben Kindern mit Migrationshintergrund Vorbilder mit denen sie sich identifizieren können. In unserer Buchreihe “Mama Superstar” sammeln wir inspirierende Geschichten von migrantischen Müttern aus der Perspektive von erwachsenen Kindern.

Webseite http://migrationhub-heidelberg.org/
Gründung 2017
Region HeidelbergBaden-Württemberg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Migration Hub Heidelberg vernetzt Akteur*innen, die sich in Heidelberg mit den Themen Flucht und Migration auseinandersetzen und schafft so ein Forum des Austauschs. Zentral ist dabei unser Hub als physischer Ort der gegenseitigen Inspiration. Migration Hub Heidelberg unterstützt Initiativen auf dem Weg zu nachhaltigem und langfristigem Bestehen durch die gemeinsame Evaluation und Reflexion ihrer Prozesse. Initiativen von Migrant*innen sollen dabei speziell gefördert werden. Durch unsere Arbeit möchten wir dem Thema Flucht und Migration in Heidelberg eine Plattform geben. Wir glauben an eine offene Gesellschaft, die Migration als Chance und Vielfalt als Bereicherung begreift und dass Wandel in unserer Gesellschaft notwendig ist. Wir möchten Initiativen im Bereich Flucht und Migration zu nachhaltigem, langfristigem Lösungsansätzen verhelfen. Wir glauben, dass wir durch die Förderung lokaler Lösungsansätze, sowohl bewährt als auch neu, den Weg in eine zukunftsfähige, sozial-ökologisch nachhaltige Gesellschaft gemeinsam gehen können. Wir glauben, dass Zusammenarbeit und Kooperation für eine zukunftsfähige Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind und möchten diese stärken und ihr Raum geben. Wir glauben, dass durch die Vernetzung und gemeinsames Schaffen an einem “physischen Raum/ Ort” gegenseitige Inspiration und Zusammenarbeit ermöglicht und verstärkt wird.

Webseite http://www.migrationsrat.de
Gründung 2014
Region Berlin,Brandenburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Migrationsrat Berlin e. V. ist ein Dachverband von über siebzig „Migrant_innen“-Selbstorganisationen. Jenseits von Merkmalen wie Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung sind wir die Interessenvertretung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Berlin. Die völlige rechtliche, soziale und politische Gleichstellung und Teilhabe von Migrant_innen, ihren Nachfahren und anderen People of Color sehen wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wir mit gebündelten Kräften unterstützen. Gleichberechtigtes Mitglied der Gesellschaft zu sein, heißt auch, gesellschaftliche und soziale Verantwortung zu übernehmen.

Webseite https://muslimisches-jugendwerk.de/
Gründung 2017
Region Baden-Württemberg,Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir, ein Zusammenschluss junger Muslime, unterstützen mit unserer Arbeit im Muslimischen Jugendwerk junge Menschen bei ihrer Lebensgestaltung. Fachlich kompetent und islamisch motiviert leisten wir einen Dienst an der Jugend und der hiesigen Gesellschaft indem wir die demokratische und gesellschaftliche Partizipation junger Menschen fördern. Gemäß islamischer Glaubensinhalte wie “denkt ihr denn nicht darüber nach?” und “der Beste unter euch ist derjenige, der den Menschen am nützlichsten ist" befähigen wir junge Menschen zur Kritikfähigkeit und Teilhabe im Einklang mit ihrem Glauben und erfüllen darin zugleich einen gesellschaftlichen Auftrag.

Webseite https://www.lmz-nrw.de/
Gründung 2006
Region Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Netzwerk „Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ wurde im Jahr 2006 vom Ministerium für Schule und Weiterbildung in Kooperation mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsministerium initiiert. Der Ausgangspunkt dieses Netzwerks war, dass Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in mehrfacher Hinsicht eine wichtige Rolle im Bildungssystem übernehmen können. Aktuell haben rund 38 Prozent aller Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund, in den unteren Jahrgangsstufen zumeist weit mehr, insbesondere in den Ballungsgebieten. Laut Mikrozensus beträgt aber gleichzeitig der Anteil der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte nur etwa acht Prozent. Dabei sind gerade sie sichtbare Beispiele für einen gelungenen Aufstieg durch Bildung, verkörpern sie doch das, was gesellschaftlich gelingen muss. Zudem stellen sie, mit ihrem jeweiligen individuellen kulturellen und sozialen Kapital, eine Ressource für jede Schule dar. Ihre über die rein professionellen Fähigkeiten hinausgehenden Kompetenzen können im Prozess einer interkulturellen Schulentwicklung, wie es sie von der Landesregierung gewünscht wird, genutzt werden. Sie können systematisch zum Abbau institutioneller Diskriminierung beitragen und symbolisch eine Kultur des Willkommen-Seins und der Anerkennung repräsentieren.

Webseite https://www.neuemedienmacher.de
Gründung 2009
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die Neuen deutschen Medienmacher*innen sind ein bundesweiter Zusammenschluss von Medienschaffenden mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Kompetenzen und Wurzeln. Seit 2009 setzen wir uns mit zahlreichen praxisnahen Projekten für mehr Vielfalt in den Medien ein. Wir arbeiten als einziges journalistisches Netzwerk an der Schnittstelle „Medien und Migration“ und sind gefragter Ansprechpartner, nicht nur für Redaktionen und Kolleg*innen, sondern auch für öffentliche und private Einrichtungen, Behörden, Institute, Unternehmen, Universitäten uvm.
Wir wollen mit unseren Projekten dazu beitragen, dass in Deutschland

  • ausgewogene und vielfältige Berichterstattung selbstverständlich wird.
  • Vielfalt und interkulturelle Kompetenz in Medienhäusern stärker wertgeschätzt und gefördert werden.
  • eine Anerkennungskultur entsteht, die dem positiven Potential unserer Einwanderungsgesellschaft entspricht. 
Webseite https://www.instagram.com/pocreferat/
Gründung 2018
Region Düsseldorf

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das PoC-Referat des AStA bietet die Möglichkeit, Herausforderungen bzgl. Diskriminierungserfahrungen an der Hochschule Düsseldorf mit anderen PoC zu teilen, sich gegenseitig zu Empowern und sich mit anderen zu vernetzen. Wir wollen zudem Projekte unterstützen und ins Leben rufen, die sich gegen den offenen und strukturellen Rassismus und die Diskriminierung an der Hochschule, aber auch in der Gesellschaft richten.

Gründung 2017
Region HildesheimNiedersachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Studierenden of Color an der Universität Hildesheim und setzen uns für einen rassismussensiblen Umgang an der Hochschule ein.

Webseite https://www.queer-migrants.de/
Gründung 2016
Region Niedersachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

QLM arbeitet zum kultursensiblen Umgang mit der Vielfalt der sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten als auch zu Erfahrungen von Flucht und Migration. QLM setzt auf Dialog, Begegnung und Argumentation. Das zentrale Bildungsziel ist das Thema LSBTIQ* mit Ansätzen der Diversity Education anzubieten und den Migrant*innen-Communities neue Zugänge zu erschließen, Vorurteile abzubauen und ein Klima der Wertschätzung für Vielfalt zu schaffen. Gleichzeitig verlieren wir nicht aus den Augen, dass Geflüchtete und Menschen mit Migrationserbe einem umfassenden institutionellen- und Alltagsrassismus ausgesetzt sind. Wirft man einen Blick auf die aktuellen Daten, wird deutlich, dass QLM als Kompetenzzentrum längst fällig war. Aktuell leben in Niedersachsen knapp 8 Millionen Menschen, von denen 1,6 Millionen einen Migrationserbe haben. Es ist davon auszugehen, dass innerhalb dieser großen Gruppe zwischen 90.000 – 120.000 LSBTIQ* sind. Die Lebenssituation dieser Menschen ist so unterschiedlich wie ihre Herkunft selbst. Auffällig ist allerdings, dass viele LSBTIQ* mit Migrationserbe sich stärker über ihre Migrationserfahrungen definieren als über ihre sexuelle Orientierung. Nachvollziehbar ist diese Verortung vor dem Hintergrund, dass das Individuum vielfach als „Ausländer“ wahrgenommen und behandelt wird. Die sexuelle Orientierung wird hingegen in der Regel erst durch ein Outing bekannt. Dieses Outing wird jedoch aus Angst vor möglichen Benachteiligungen oft vermieden. Unabhängig vom Migrationskontext verheimlicht ein knappes Drittel der Menschen am Arbeitsplatz ihre gleichgeschlechtliche Orientierung. QLM spricht in diesem intersektionallen Bereich Verbände von Migrant*innenselbstorganisation, Schulklassen, Fachkräfte der Sozialen Arbeit aber auch Behörden an. Wir entwickeln für die jeweiligen Zielgruppen passende Konzepte und führen entsprechende Maßnahmen durch.

Webseite http://www.quarteera.de
Gründung 2011
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Quarteera e.V. ist ein bundesweit tätiger, freiheitlich-demokratischer, überparteilicher und überkonfessioneller Verein der russischsprachigen Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (kurz LGBT) sowie deren Freunde. Er tritt für Vielfalt und Akzeptanz und gegen Diskriminierung, Intoleranz und Heteronormativität ein. Der Verein sieht seine Aufgabe darin, die mehrfache Benachteiligung von russischsprachigen LGBT, der sie als Nichtdeutsche und als LGBT ausgesetzt sind, in der Öffentlichkeit bewusst zu machen und dieser entgegenzuwirken.

Webseite https://www.facebook.com/qpochh
Gründung 2019
Region Hamburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine Gruppe für und von Queer People of Color in Hamburg, die sich vor allem Community Building, dem Erstellen von Safe Spaces, und Bildung widmet. Wir treffen uns sowohl wöchentlich, um Themen zu diskutieren, die unsere Community betreffen, als auch um Veranstaltungen zu organisieren, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Hier inbegriffen sind kulturelle, soziale, sowie bildende Aktivitäten. Wie möchten Räume schaffen, in denen marginalisierte Stimmen in den Mittelpunkt kommen, um sowohl in unseren Communities als auch außerhalb Veränderungen zu bewerkstelligen. Wir sind eine internationale Gruppe und kommunizieren daher hauptsächlich auf Englisch, aber eben deshalb haben wir unterschiedliche linguistische Kompetenzen unter uns.

Webseite https://www.reachoutberlin.de/
Gründung 2001
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

ReachOut ist eine Beratungsstelle für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Berlin. Wir unterstützen und beraten auch Angehörige, Freund*innen der Opfer und Zeug*innen eines Angriffs. Die Situation und die Perspektive der Opfer rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt stehen im Zentrum unserer Arbeit. ReachOut bietet antirassistische, transkulturelle Bildungsprogramme an. ReachOut recherchiert rechtsextreme, rassistische und antisemitische Angriffe in Berlin und veröffentlicht dazu eine Chronik.

Webseite https://www.junge-islam-konferenz.de/
Gründung 2018
Region Bayern

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine junge Plattform, die sich 2017 im Zuge der Bundeskonferenz der Jungen Islam Konferenz in Bayern gegründet hat. Wir erkannten die Notwendigkeit einer solchen Organisation in Bayern, da das Angebot hier begrenzt ist. Gerade für junge Menschen, die nicht als weiß gelesen werden, versuchen wir kritische Bildungsarbeit zu leisten und gleichzeitig zu empowern. Bestehende Machstrukturen sollen erkannt werden, um hinterfragt werden zu können. So organisieren wie u.a. Workshops zu Antimuslimischen Rassismus organisiert, um die Teilnehmenden erstens zu sensibilisieren und aufzuklären, aber gleichzeitig auch zu empowern. Weiter wurden eine Bildungsreise in das KZ in Dachau zum Thema "Menschenrechtsverletzungen im KZ Dachau", sowie ein Vernetzungstreffen in München organisiert. 

Webseite http://www.renk-magazin.de
Gründung 2013
Region Zentrale in BerlinBundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

renk. ist ein Onlinemagazin, das Menschen und Projekte aus kreativen Bereichen portraitiert. Die Schnittstelle ist dabei deutsch-türkisch und künstlerische Kreativität. Die Themen reichen von Design, Kunst und Fotografie bis hin zu Musik, Film und Text in viele kulturelle Bereiche. Mit dieser Onlineplattform soll das Leben des jungen deutsch-türkischen Miteinanders gezeigt und aktiv mitgestaltet werden. Als erstes deutsch-türkisches Kulturmagazin verbindet renk. mit einem hohen gestalterischen Anspruch auch einen Vermittlungsauftrag jenseits der gängigen deutschen Integrationspolitik. „Renk“ ist türkisch und heißt „Farbe“, die sowohl in unserem Erscheinungsbild als auch in der bunten Mischung zum Ausdruck kommt, die durch das Aufwachsen in zwei Kulturen oder ihrer Begegnung entsteht. Wir sind ein junges und offenes Team von engagierten Autoren, Designern, Fotografen und Illustratoren mit unterschiedlichen Wurzeln und Wohnorten die von Köln bis nach Istanbul reichen.

Webseite https://www.rentajew.org/
Gründung 2015
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir stellen das vielfältige aktuelle jüdische Leben in Deutschland vor und bekämpfen Antisemitismus. Es gibt rund 100.000 Juden in Deutschland, doch die Wenigsten hierzulande kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich. Rent a Jew schließt diese Lücke indem es Begegnungen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Menschen ermöglicht. Rent a Jew vermittelt ehrenamtliche jüdische Referent*innen an Bildungseinrichtungen wie Schulen, Volkshochschulen oder Kirchengemeiden, um durch Dialog das oft abstrakte Bild von Juden aufzubrechen und ihnen ein Gesicht zu geben. Im Fokus der Begegnungen, stehen das aktuelle jüdische Leben in Deutschland, persönliche Einblicke in den jüdischen Alltag und die Möglichkeit Fragen zu stellen. Die Referent*innen bilden einen Querschnitt der vielfältigen jüdischen Bevölkerung in Deutschland ab, von säkular über liberal bis orthodox, von der Studentin bis zum Rentner. Mit Rent a Jew wird es möglich, miteinander statt übereinander zu reden, Fragen auf allen Seiten zu beantworten und Vorurteile abzubauen.

Webseite https://riceandshine.podigee.io/
Gründung 2018
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Rice and Shine ist ein Podcast und Community-Projekt der Journalistinnen Minh Thu Tran und Vanessa Vu. Wir wollen die vielen Geschichten und Perspektiven vietnamesischer Menschen in Deutschland sichtbar machen, mit persönlichen Anekdoten, viel Liebe und Humor. Gemeinsam blicken wir auf Gesellschaft, Politik, Popkultur und das Leben in der Diaspora. Was eint, trennt und bewegt uns? Was lassen wir uns nicht mehr gefallen – und was wünschen wir uns? Dies und mehr diskutieren wir mal zu zweit, mal mit Gast. Jeden Monat, eine halbe Stunde lang.

Webseite http://www.roma-center.de/
Gründung 2006
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Roma Center ist eine MSO, die von Roma aus Ex-Jugoslawien gegründet wurde. Mit dem Roma Antidiscrimination Network haben wir ein bundesweites Netzwerk und eine Antidiskriminierungsstelle geschaffen, die Roma bei Diskriminierung und rassistisch motivierter Gewalt unterstützt. Mit unserer Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit machen wir aufmerksam auf Diskriminierung und Rassimus. Wichtig ist das Thema Bleiberecht und die Situation von Roma in Europa, die allgegenwärtige gesellschaftliche Exklusion. In unserem Dokumentarfilm The Awakening haben wir vor allem die Situation in Deutschland geborener junger Menschen beleuchtet, die abgeschoben wurden. Unsere Ausstellung "Kampf ums Bleiberecht" befasst sich mit den Bleiberechtskämpfen von Roma in Deutschland und der Situation abgeschobener Roma in Kosovo, Serbien und Mazedonien. Diese Situation haben wir bei Recherchereisen in die drei Länder dokumentiert. Daraus sind auch Broschüren entstanden, die sich ausführlich damit beschäftigen. Wir führen regelmäßig gedenkpolitische Veranstaltungen zum Porajmos durch, insbesondere am 2. August, dem Roma Genocide Remembrance Day. Auch die Erinnerung an die Kriege in Jugoslawien in den 1990er Jahren und ihre Folgen für Roma ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit. Die Vertreibung von Roma aus dem Kosovo hat bis heute nachhaltige Konsequenzen für diese Menschen und ihre Kinder. Sie bekommen bis heute ihr Eigentum nicht wieder und werden in allen Lebensbereichen extrem diskriminiert. Jährlich begehen wir den 8. April, den Welt-Roma-Tag, in seinem ursprünglichen, politischen Sinn: Er ist der Kampftag für gleiche Rechte, gegen Rassismus und Faschismus.
ran.eu.com
 

Webseite http://romatrial.org/en/
Gründung 2012
Region Berlin, Bundesweit, EuropaBundesweit,Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Faul, dreckig, gefährlich. Das sind Bilder, die den meisten Menschen in den Sinn kommen, wenn sich jemand als ein Sinto oder eine Romni vorstellt. Auch 2018 stimmen 60% der Deutschen der Aussage zu, dass Sinti und Roma zur Kriminalität neigten. Bei RomaTrial engagieren sich seit dessen Gründung Roma und Nicht-Roma gemeinsam, um dem tief verwurzelten Antiziganismus etwas entgegenzusetzen: Mit unseren Kunstveranstaltungen wie der Ersten Roma-Biennale COME OUT NOW! am Maxim Gorki Theater im April 2018 oder dem Roma-Filmfestival AKE DIKHEA?, das seit 2017 alljährlich im Moviemento stattfindet, schaffen wir neue gesellschaftliche Räume für die bisher wenig gehörten Stimmen sowie für freie und selbstbestimmte Ausdrucksformen. Durch lokale wie internationale Bildungsprojekte und freiwilliges Engagement von jungen Menschen stärken wir deren gesellschaftliche Teilhabe, das Selbstwert- und Kohärenzgefühl. Und durch unsere politische Arbeit initiierten wir u.a. das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas mit, das seit 2016 den ROMADAY in Berlin organisiert.

Webseite https://salaamschalom.wordpress.com
Gründung 2013
Region Berlin