das postmigrantische netzwerk - neue deutsche organisationen

Wer ist dabei?

Die neuen deutschen organisationen (ndo) sind ein postmigrantisches Netzwerk von Vereinen, Organisationen und Projekten aus ganz Deutschland. Unsere Mitglieder sind Nachkommen von Arbeitsmigrant*innen und Geflüchteten, jüdische, muslimische und andere dialogsuchende Engagierte, manche bezeichnen sich als Person of Color, Schwarze Deutsche, Bindestrich-Deutsche oder Rom(*nj)a, Ausländer*in oder "Kanax". Unsere Gemeinsamkeit: Wir verstehen uns als integralen Bestandteil von Deutschland und als postmigrantisches Bündnis für eine offene Gesellschaft. Seit 2015 finden immer mehr Intiativen unter dem Dach der ndo zusammen:

(Mitmachen geht ganz einfach! Hier findet ihr die Kriterien und alle weiteren Infos, um Teil der ndo zu werden.)

Webseite http://www.aba-ev.org/
Gründung 2017
Region Frankfurt am Main

Kurzbeschreibung der Organisation:

Abá e.V. ist ein Migrantinnen und Migrantenverein mit mehr als fünf Jahren Erfahrung in Projekten zur politischen Bildung und Förderung der Menschenrechte.Der Name Abá bedeutet “Mensch” in den brasilianische Indigenensprache. Seine Gründung (2017) wurde durch mehrere politische Treffen und Aktivitäten, wie Vorträge, Ausstellungen, Kundgebungen, organisierte insbesondere von brasilianischen (aber auch deutschen) Staatsbürger*innen motiviert.Viele Personen aus diesen Gruppen hatten ihre erste Erfahrungen mit politischen Themen durch solche Aktivitäten und engagieren sich bis heute in weiteren unterschiedlichen Organisationen und Initiativen.

Webseite http://www.adefra.com
Gründung 1994
Region Berlin, Köln, Frankfurt/M., Leipzig, Hamburg, München

Kurzbeschreibung der Organisation:

ADEFRA e. V. - Schwarze Frauen in Deutschland ist ein kulturpolitisches Forum von und für Schwarze Frauen. Der Aktivismus von Schwarzen Frauen in Deutschland ist zentral für die Existenz und die Formierung der Schwarzen Bewegung in Deutschland. Dies ist im Kontext von Bewegungstheorien von Relevanz, da die Rolle von Akteurinnen in sozialen Bewegungen (im Nachhinein) oftmals marginalisiert wird. Im deutschen Fall gelten Schwarze lesbische Aktivistinnen der 1980er Jahre nicht nur als Motor für die Formulierung eines Schwarzen feministischen Standpunktes in Deutschland, sondern auch als Impuls- und Strukturgeberinnen für die Entstehung einer organisierten Schwarzen Gemeinschaft. Die Wissensproduktion über ›Schwarzsein in Deutschland‹ ist nachhaltig geprägt von den Visionen, Begegnungen, dem Austausch und den kritischen Reflexionen Schwarzer Aktivistinnen. Die Generation Adefra beginnt in der Mitte der 1980er Jahre. Eine Gruppe Schwarzer Aktivistinnen wird durch die Arbeiten und Aufenthalte der karibisch-amerikanischen feministischen Theoretikerin, Lyrikerin und Aktivistin Audre Lorde (1934-1992) in Berlin zusammengebracht und zur Gründung der Initiative Adefra – Schwarze Frauen in Deutschland inspiriert. Zu diesem Zusammenschluss der Anfangsaktivistinnen gehört die Historikerin Katharina Oguntoye. Sie weist als Gründungsfrau der Initiative Adefra bereits zu den Anfangszeiten der Formation auf die Komplexität der Aufgabe, bisher relativ isolierte Schwarze weibliche Subjekte in Deutschland mit ihren zum Teil sehr unterschiedlich entwickelten Lebensinteressen nicht nur zusammenzubringen, sondern auch auf Dauer zusammenzuhalten.

Webseite https://www.adna-association.com
Gründung 2017
Region Aachen,Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

ADNA for Agreement and Empowerment e.V.ist ein Junger Organisation mit mehrheitlich Menschen Migrationsbiografie, dass 2017 als Initiative seine Aktivitäten im Bereich der Integration (Orientierung von Neuankömmlingen in der Städteregion Aachen) begann, bis diese 2019 als e.V. anerkannt wurde. Unserer Hauptschwerpunkte sind mittlerweile „Empowerment von Menschen mit Migrationsbiografie in unterschiedliche Richtung, Migration/Integrationsarbeit, gezielte Angebote für oft vernachlässigte Gruppen z.B. Alleinerziehende Frauen mit Migrationsgeschichte, Kinder und Jugendlichen Afrikanischer & Asiatischer Abstammung, sowie andere Minderheiten wie , Binäre Menschen aus der Migrantische Community und Sinti und Roma den Tag ein und aus Alltagsrassismus ausgesetzt sind. Wir bitten niederschwellige Beratungen/Begleitung für Neuankömmlinge bei der Orientierung in der Neuumgebung. Wir setzen uns außerdem für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinte Nation die 2015 in Paris verabschiedet worden sind. (Agenda 2030) Nach dem Motto „Sei mutig“ versuchen wir auf die Bedarfe unserer Zielgruppen anzugehen.

Webseite https://www.aelius-foerderwerk.com/
Gründung 2017
Region überregional, verstärkt in Bayern (München & Nürnberg)

Kurzbeschreibung der Organisation:

Im Allgemeinen fördern wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zum erfolgreichen Schulabschluss, um einen Beitrag zu fairen Bildungschancen in Deutschland zu leisten. Diesen Beitrag leisten wir über drei Säulen der Förderung: Zum einen bieten wir bundesweite Seminare und Workshops zu verschiedenen Themen an - beispielsweise haben wir 2019 gemeinsam mit Schüler*innen ein DNA-Labor besucht, eine Reihe an Workshops zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt, Genderdiversität in Seminaren thematisiert oder Lernkompetenztrainings angeboten. Darüber hinaus schreiben wir jährlich das Mentoring-Programm "Dialog Chancen" aus, das Schüler*innen eine*n Mentor*in ihrer Wahl an die Seite stellt, der oder die sie bis zum erfolgreichen Schulabschluss begleitet, bei Fragestellungen unterstützt und eine*n vertrauensvollen Ansprechpartner*in darstellt. Schlussendlich betrachten wir uns im Rahmen der "Förderberatung" als kostenlose Anlauf- und Beratungsstelle für Themen rund um die Schule, Auslandsaufenthalte, Freiwilligenarbeit im In- und Ausland oder auch Studienfinanzierungsmöglichkeiten.

Webseite http://www.africavenir.org/
Gründung 2004
Region Berlin,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

AfricAvenir International e.V. ist die Berliner Sektion der kamerunischen Stiftung „Fondation AfricAvenir International“ in Douala, gegründet von Prince Kum a Ndumbe III., dessen Großvater sich dem deutschen Kolonialismus widersetzte. AfricAvenir steht für ein selbstbewusstes, friedliches und prosperierendes Afrika in einer gerechten Weltordnung. Wir setzen uns ein für ein gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen, frei von kolonialem oder rassistischem Denken, Handeln und daraus folgenden Herrschaftsstrukturen. Wir unterstützen die panafrikanischen Werte der Afrikanischen Renaissance. Wir arbeiten für ein Europa, welches seine Verantwortung in Geschichte und Gegenwart bewusst anerkennt und aktiv aufarbeitet. Wir benennen Unrecht und setzen uns für Versöhnung ein.

Webseite https://www.afro-muelheimers.de
Gründung 2015
Region Mülheim Ruhr,Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Afro-Mülheimers e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Jahr 2015 mit Sitz in Mülheim an der Ruhr gegründet wurde. "Unity in Diversity - Einheit in Vielfalt" ist der Leitsatz des Vereins. Der Verein macht Potentiale und Kompetenzen von Migranten afrikanischer Herkunft sichtbar und berät Migranten.

Webseite https://www.facebook.com/AfroDiaspora2.0/
Gründung 2018
Region München,Bayern

Kurzbeschreibung der Organisation:

AfroDiaspora 2.0//e.V. ist ein Kollektiv Schwarzer Frau*en in München, das sich für  gemeinschaftsbasierendes Schwarzes Empowerment einsetzt. Das Kollektiv versteht sich als Plattform für Schwarze Frau*en, Kinder, Jugendliche und Künstler*innen und zentriert in ihren Workshops und Veranstaltungen Schwarzen Stimmen, Schwarzen Perspektiven und Schwarzem Wissen.

Webseite http://www.afropa.org/index.php?lang=de
Gründung 2003
Region Dresden

Kurzbeschreibung der Organisation:

Es ist uns wichtig, durch Begegnung, Bildung und Information zur Toleranz zwischen den verschiedenen Kulturen beizutragen. Wir wollen unsere Ziele durch folgende Aktivitäten erreichen: Begegnungen, wie z. B. Familientreffs mit Kindern, Film-, Lese- und Diskussionsabende, Kulturveranstaltungen, Sportveranstaltungen, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus.

Webseite http://afropolitan.berlin
Gründung 2016
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

AfroPolitan Berlin ist community-basiertes Empowerment - und Bildungsprojekt in Berlin Kreuzberg. Im Fokus der Arbeit stehen die Stärkung und Vernetzung Schwarzer Menschen und Gemeinschaften in Berlin, mit dem Ziel zur Etablierung einer von Selbstbestimmung geprägten Stadtkultur beizutragen. Mit Raum für Begegnung und gemeinsame Aktivitäten, bietet AfroPolitan Berlin, Workshops, Kulturveranstaltungen, Seminare, Gesprächsgruppen usw. an, in denen afrodiasporische Diskurse und Schwarze Lebensrealitäten im Zentrum stehen.

Webseite https://afrotak.tv
Gründung 2001
Region Berlin,Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

AFROTAK TV cyberNomads, das 1. Schwarze Deutsche Kultur, Medien und Bildungs-Archiv hat drei Medienkongresse mit der BPB 2002 im Goethe-Institut, 2003 in der Heinrich-Böll-Stiftung und im 2004 Haus der Kulturen der Welt realisiert. Ihr Überblick über die Afrikanische Diaspora Deutschland ging auf der Webseite der BPB Online. 2011 haben sie die Intervention der Black Community bei der 1. Übergabe von Human Remains an Namibia koordiniert. Seit 2012 machen sie mit der BBB, der Black Berlin Bienale für Gegenwartskunst und dekoloniale Diskurse auf die Unterrepräsentation von diversen Perspektiven im Kulturbetrieb aufmerksam. Die BBB wurde 2016 zum offiziellen Projekt der UN-Dekade for People of African Descent ernannt. Aktuell sind AFROTAK TV cyberNomads im Vorstand von Decolonize Berlin und im Vorstand des Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlags aktiv. Für ihre Interventionen wurden sie vielfach ausgezeicht.

Webseite http://www.agisra.org/
Gründung 1993
Region Tätig in Köln und Umgebung. Vernetzung auf Kommunaler als auch auf Landes- und Bundesebene.

Kurzbeschreibung der Organisation:

agisra e. V. ist eine autonome und feministische Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen* und geflüchtete Frauen*. Das Angebot umfasst hauptsächlich die psychosoziale Beratung und Begleitung von Frauen* und Mädchen* mit Flucht- bzw. Migrationsgeschichte. Die Unterstützung erfolgt unabhängig von sozialer oder ethnischer Herkunft, Religion, sexueller Orientierung, Sprachkenntnissen und Aufenthaltsstatus. agisra versteht Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession und ist aktive Akteurin im Kampf gegen jede Form der Diskriminierung. Neben der Information und Beratung von Migrantinnen* in Gewalt- oder Ausbeutungsverhältnissen, bietet agisra auch diverse Workshops und Multiplikator*innen-Fortbildungen für unterschiedliche Fachkräfte der Sozialen Arbeit, Pädagogik oder z. B. für medizinisches Fachpersonal.

Webseite agit-polska.de
Gründung 2005
Region Hamburg,Bremen,Bayern,Hessen,Nordrhein-Westfalen,Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

agitPolska e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich ursprünglich zum Ziel gesetzt hat, polnische Kultur in Deutschland und deutsche Kultur in Polen zu präsentieren. Unser Vorhaben war es, jungen und talentierten Künstlern aus Polen und Deutschland eine Plattform zu bieten. Der direkte Austausch von Kunst und Kultur zwischen Polen und Deutschland sollte nicht nur beide Kulturen näherbringen, sondern auch kritische Dialoge anregen. Als in Deutschland lebende Polen ist dies uns ein ganz persönliches Anliegen. agitPolska e.V. wurde im Jahr 2005 von Magdalena Ziomek-Frąckowiak in Bremen gegründet und ist im Jahr 2010 nach Berlin umgezogen. Mit dem Umzug nach Berlin und durch die Tatsache, dass der Verein neue Mitglieder gewonnen hat und neue Zielgruppen und Bedarfe entdeckt, hat sich das Profil von agitPolska e.V. über partizipationspolitische-, Arbeitsmarkt-, Frauen- sowie Jugendprojekte erfolgreich erweitert. Quer durch Polen und Deutschland arbeiten wir mit vielen zivilgesellschaftlichen und institutionellen Partnern zusammen. Berlin oder Bremen, Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern, Stettin, Warschau oder Danzig – wir sind überall dort, wo es kreative Energie und Kooperationswillen gibt, polnische wie deutsche moderne Projekte auf die Beine zu stellen! agitPolska e.V. will den interkulturellen Austausch, will zeigen, diskutieren, anregen, verbinden!

Webseite http://abplattform.de/
Gründung 1996
Region Nordhessen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Verein wurde am 01. April 1996 von engagierten Personen gegründet, die aus Eltern und Studenten bestanden. Mit den Jahren wuchs der Verein stetig an. Zurzeit haben wir ca. 100 Mitglieder. Die Vereinsarbeit wird maßgeblich durch die ehrenamtliche Arbeit und finanzielle Unterstützung der Vereinsmitglieder getragen. Seit 2011 befindet sich unser Nachhilfeunternehmen unter dem Dachverband Pangea Nachhilfeinstitute. Als gemeinnütziger Verein wollen wir unseren Beitrag für ein starkes gesellschaftliches Zusammenleben leisten. Wir bemühen uns, uns selbst und unsere Kinder im gesellschaftlichen Leben miteinander in gegenseitiger Akzeptanz friedlich zu gestalten. Das Ziel des Vereins ist die Bildung und Erziehung der Kinder und Jugendlichen.

Webseite http://www.muslimische-frauen.de/
Gründung 2009
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Aktionsbündnis muslimischer Frauen in Deutschland (AmF) ist die größte verbands- und parteiunabhängige Lobbyorganisation muslimischer Frauen in Deutschland. Unsere über 500 Mitgliedsfrauen sind gemischt-national und leben unterschiedliche religiöse Facetten. Die Interessen der Frauen, eine bessere politische und gesellschaftliche Teilhabe und insbesondere einem diskriminierungsfreien Zugang zum Arbeitsmarkt zu erreichen, vertreten wir mit ausschließlich rechtlichen Argumenten (keine Bearbeitung theologischer Themen). Darüber hinaus fördern wir die Vernetzung muslimischer Frauen untereinander, beraten sehr individuell und umfangreich bei beruflicher Diskriminierung. Unsere Ziele erreichen wir u.a. durch die Pflege von Kontakten mit Akteuren in Politik, Wissenschaft und Medien sowie mit Organisationen, die sich für die Gleichstellung aller Bürger einsetzen, durch die Erstellung von Stellungnahmen und Artikeln zu aktuellen politischen und rechtlich relevanten Themen (z.B. politische Absichtserklärungen zur Einschränkung der Religionsfreiheit, Gesetzentwürfe, anhängige Verfahren), die Teilnahme an Fachtagungen, die Vermittlung von Referentinnen (Schwerpunkt: Rechtlich relevante Fragen rund um das Kopftuch) und einen vereinsinternen umfangreichen Verteiler.

Wir sind Mitglied des Deutschen Frauenrats, der größten deutschen Frauen-Lobbyorganisation und UN-Women Deutschland e.V. Seit Januar 2019 werden wir von der Robert Bosch Stiftung gefördert; dies ermöglicht es uns, das Thema des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Frauen aus sichtbaren Minderheiten personell gestärkt in Angriff zu nehmen.

Webseite https://www.almogamma.de/
Gründung 2021
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Almogamma ist das Haus der Integration für Immigranten und Menschen mit Migrationhintergrund in Düsseldorf.Unser Engagement zielt auf das Vermitteln kultureller und gesellschaftlicher Werte durch das Organisieren verschiedenster Aktivitäten und Unterrichtungen für jede Altersgruppen ab.Wir fördern und ermutigen Jugendliche zur aktiven Teilnahme an der lokalen Politik, die essenziell für eine lebhafte Demokratie ist.Zusätzlich bieten wir der Jugend ein breit gefächertes Angebot zur sinnvollen Freizeitgestaltung. Diese reichen von Technischen Kursen wie IT-, Robotik- und 3D-Kursen bis hin zu Sportturnieren. Daneben werden besonders fleißige Schüler mit Ausflüge in und rundum Düsseldorf belohnt. Die Förderung der körperlichen Gesundheit durch Sport wird bei uns großgeschrieben darum organisieren wir wöchentlich allein in Düsseldorf an vier Terminen Sportturniere, an denen alle Altersgruppen mitmachen.Zudem bieten wir Eltern durch Deutschkurse die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Einbringung.Hierbei organisieren wir unter anderem auch Deutschkurse mit Betreuung um Müttern mit Kleinkindern Chancengleichheit zu bieten und unbeschwert dieselbe sprachliche Hilfestellung zu erhalten.Jeden Sonntag veranstalten wir - das in Düsseldorf mittlerweile bekannte - multikulturelle Familientreffen, bei dem nicht nur international gegessen, sondern auch über akute lokale Themen diskutiert wird.

Webseite http://amaroforo.de/
Gründung 2011
Region Berlin,Brandenburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Amaro Foro e.V. ist ein transkultureller Jugendverband von Roma und Nicht-Roma mit dem Ziel, jungen Menschen durch Empowerment, Mobilisierung, Selbstorganisation und Partizipation Raum zu schaffen, um aktive Bürger*innen werden zu können. Als junge Roma und Nicht-Roma übernehmen wir gemeinsam Verantwortung in der Gesellschaft für Achtung und gegenseitigen Respekt.Am 25.10.2010 haben sich in Berlin einige junge Roma und Nicht-Roma zusammengetan, um einen Verein zu gründen, der die Interessen der jugendlichen Roma in Berlin vertritt und gegen Antiziganismus kämpft. Anfang 2011 wurde der Verein Amaro Foro e.V. ("Unsere Stadt") eingetragen und fungiert seitdem als Berliner Gliederung des Bundesverbands Amaro Drom. Amaro Foro e.V. macht Jugendarbeit, Sozialberatung, Empowermentarbeit, Community Building, Antidiskriminierungsarbeit.

Webseite http://www.ansole.org
Gründung 2011
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die Anlaufstelle Menschen afrikanischer Herkunft (AMAH) ist ein Projekt von ANSOLE e.V., das afrikanische Menschen, insbesondere Studierende, neue Migrant*innen sowie Geflüchtete in Jena und benachbarten Dörfern unterstützt. Das Projekt bietet Hilfestellung bei Diskriminierungen und setzt sich für den Abbau von Klischees, Vorurteilen und Rassismus ein.

Webseite https://arabjewsberlin.wordpress.com
Gründung 2018
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein Künstlerkreis aus arabischen Autoren und jüdischen Israelis mit arabischen Wurzeln, die alle in Deutschland leben. Durch die festgefahrene politische Situation im Nahen Osten wird Europa immer mehr zum Ort der Begegnung zwischen arabischen und israelischen Autoren. Die von uns gegründete Gruppe „Anu“ wurde im Herbst 2018 am Literarischen Colloquium erstmals einem Publikum vorgeführt. Im vergangenen Jahr sind wir im Jüdischen Festival in Dresden aufgetreten und in diesem Jahr ist ein Symposium im November geplant, mit 14 Künsterlnnen wieder am LCB. Als arabische Juden versuchen wir das Misrahi-Narrativ in der deutschen Diaspora einzuführen und gleichzeitig in der Begegnung mit arabischen Autoren unsere eigene Verbindung mit der arabischen Welt wiederherzustellen.

Webseite https://www.facebook.com/ausarten.muenchen
Gründung 2016
Region München

Kurzbeschreibung der Organisation:

AusARTen ist ein Kunstfestival, das drei Wochen im Jahr stattfindet. Das Motto des Festivals ist Perspektivwechsel durch Kunst und beinhaltet die Idee, dass in dem verschiedene Sichtweisen aufeinander treffen, dem Betrachter neue Perspektiven eröffnet werden. Wir glauben an Kunst als freien Raum, in dem man sich jenseits von identitären Diskursen bewegen kann. Im Rahmen dieses Festivals werden Werke von jungen Künstlerinnen und Künstlern, mit und ohne Migrationshintergrund aus ganz Deutschland in den Räumlichkeiten des MFI drei Wochen lang durchgehend ausgestellt. Das Festival wird von Musik, Theater, Tanz und Film begleitet. Zudem finden jedes Wochenende unterschiedliche Workshops statt. Diese Workshops stehen unter dem Motto gemeinsam erleben gemeinsam bewegen, so werden neue Ressourcen geschöpft und gegenseitige Stärken unterstrichen. Jugendliche haben in einer Kurzen Zeit die Möglichkeit zu sehen wie sie etwas schaffen und bewegen können.

 

Webseite https://bipoc.uni-koeln.de
Gründung 2020
Region Köln

Kurzbbeschreibung der Organisation:

Das autonome BIPoC Referat will ein Zeichen setzen, dass die Universität eine Institution sein kann, die ihre Kolonialgeschichte bewusst dekonstruiert und Verantwortung übernimmt. Ziel des Referates ist es, sich für marginalisierte und rassifizierte Gruppen an der Universität einzusetzen.Die Aufgabe des Referates ist es, Menschen zu mobilisieren, die sich für die Schaffung einer rassismuskritischen Universität einsetzen möchten. Das Referat strebt es an, einen Raum für einen respektvollen Dialog und Ort der Begegnung zu schaffen, unabhängig von race, class und gender. Es besteht das Anliegen, rassistische Sachverhalte aufzugreifen und nachhaltig zu reflektieren. Die Arbeit des BIPoC Referats findet in dem Bewusstsein statt, dass aufgrund der kolonialen Vergangenheit auch die Räume des BIPoC Referats nicht den Anspruch haben können, frei von Rassismus zu sein. Das Referat vertritt das Ziel, rassismuskritisches Denken und Handeln zu erkennen und zu fördern.

Webseite https://www.aviva-berlin.de/aviva/index.php
Gründung 2000
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

AVIVA-Berlin setzt sich ein für die Sichtbarmachung von Frauenbiographien, gegen Diskriminierung jeder Art, besonders gegen Rassismus und Antisemitismus.

Webseite https://www.aviz-ev.com/
Gründung 2017
Region Landkreis Zwickau, Plauen, Chemnitz, Vogtland;Sachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die hauptsächlich ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vereins sind sowohl afrikanische Migrant*innen als auch deutsche Einheimische aus der Zwickauer Region. AVIZ e.V. fördert sowohl internationalen, interkulturellen Austausch innerhalb der afrikanischen Gemeinschaft als auch den Dialog zwischen Deutschen bzw. in Zwickau lebenden Einheimischen anderer Nationen und Menschen afrikanischer Herkunft. Ein Ziel von AVIZ e.V. ist es u.a. ein afrikanisches Begegnungszentrum aufzubauen und somit zu einem offenen Haus für Menschen afrikanischer Herkunft und für alle, die sich für die afrikanische Kultur und Geschichte interessieren, zu werden.

Webseite https://beaheadpsy.com
Gründung 2020
Region Bochum, Düsseldorf

Kurzbbeschreibung der Organisation:

Die studentische Initiative entstand Anfang 2020 und wird seitdem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert. Beahead. besteht aus einer Gruppe ehrenamtlicher PsychologiestudentInnen der Ruhr-Universität Bochum, die einen Beitrag zur Flüchtlingsarbeit der Universität leisten wollen. Das Anliegen von Beahead. ist, StudentInnen mit Fluchterfahrungen für psychische Schwierigkeiten zu sensibilisieren und ihre Eingewöhnung an der Hochschule zu erleichtern. Dafür werden Räume geschaffen, in denen Informationen zu Emotionen und Erleben besprochen werden können. Dies geschieht insbesondere, aber nicht ausschließlich, mit Bezug zum Hochschulalltag und wird durch unsere drei Bereiche "Psychoedukation", "Mentorenprogramm" und unser neues Projekt "Voices" angestrebt.

Webseite http://www.benedisk.de/
Gründung 2014
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Netzwerk steht für den nachhaltigen Abbau von und Schutz vor Diskriminierung in Schulen und Kitas. Unser Ziel ist ein diskriminierungskritisches Bildungssystem. Daher setzen wir uns für eine unabhängige und damit v.a. weisungsungebundene mit entsprechenden Befugnissen (z.B. Anspruch auf Auskunft und Stellungnahmen) ausgestattete Informations- und Beschwerdestelle für Kita-Kinder und Schüler_innen, Eltern/Sorgeberechtigte und Mitarbeiter_innen der Bildungseinrichtungen ein.

Webseite http://www.berlinasianfilm.net/
Gründung 2012
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Berlin Asian Film Network versteht sich als diskriminierungskritische Initiative, die sich seit 2012 für differenzierte Repräsentationen asiatisch deutscher Lebensrealitäten in Film und Fernsehen engagiert. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht in der Unterstützung junger unabhängiger Filmemacher*innen anhand unserer Vernetzungsarbeit mit anderen nichtweißen Filmschaffenden sowie dem Screening derer Filme in einem gezielt (asiatisch) diasporisch kuratierten Rahmen.

Webseite https://berlinmuslima.wordpress.com/
Gründung 2016
Region Berlin,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine Gruppe muslimischer Feministinnen, die verschiedene Kulturen, Geografien und Generationen umspannen. Wir haben uns 2016 in Berlin zusammengefunden, um einen Raum zu teilen, den wir unser Eigen nennen.Wir treffen uns in Gärten, Wohnzimmern, Moscheen, Cafés, Universitäten und überall, wo wir offen und einladend sind.Was uns zusammenbringt, ist unser Einsatz für soziale Gerechtigkeit.Unsere Versammlungen sind ein Raum, in dem das Private politisch ist. Wir knüpfen Kontakte, stärken uns gegenseitig, feiern zusammen, beten zusammen, fasten zusammen, lachen und weinen zusammen und denken über die Themen nach, die uns zutiefst beschäftigen: wie man die patriarchalische Lesart spiritueller Texte neu lesen und herausfordern kann, wie man die Praxis neu erschaffen kann, wie man kulturell unterdrückende Normen des Kolonialismus, des Rassismus und des Patriarchats, des Kapitalismus, des Klassizismus und der Körperlosigkeit herausfordern kann.Als muslimische Feministinnen feiern wir unsere Offenheit und Akzeptanz unserer individuellen Beziehung zur Spiritualität: Einige von uns sind praktizierend, andere weniger praktizierend und wieder andere sind nicht praktizierend.Wir engagieren uns gemeinsam mit unseren Gesellschaften, unseren Communities of Color und unseren islamischen Gemeinschaften. Wir sind für diejenigen da, die Solidarität suchen.

Webseite https://www.instagram.com/berlingeschichteler
Gründung 2017
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Berlingeschichteler ist ein wissenschaftlich/künstlerisch/politisches Projekt, dass sich mit der Veränderung von Erinnerungskulturen, vor allem bei Stadtnarrativen und Gedenkpraktiken im Kontext der Migrationsgesellschaft beschäftigt. Ziel des Projekts ist es, eine "Good Heritage Practice" zu erproben, die nicht Identitätsstiftend ist, sondern Verständnisse, Verwobenheiten und Verantwortungen propagiert. 
Das Projekt ist ein Ergebnis der Doktorarbeit: Recht auf Erbe in der Migrationsgesellschaft. Eine Studie an Erinnerungsorten türkeistämmiger Berlinerinnen und Berliner. Es entstand im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs "Identität und Erbe" und wird voraussichtlich Ende 2019 abgeschlossen. Bislang drückt es sich in Einzelbeiträgen bei Museumskooperationen, wie zum Beispiel "Ortsgespräche" im Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg, aus oder in Form von Vorträgen und Podiumsdiskussionen sowohl in wissenschaftlichen wie auch künstlerischen Umfelden. Es wird nach Abschluss der Doktorarbeit eine Homepage entstehen. Bis dahin erfolgen erste Einblicke in und Kontakte zum Projekt über die Instagram Seite @berlingeschichteler

Webseite https://wissenamstern.de/kontakt/
Gründung 2018
Region Kassel, Nordhessen

Kurzbbeschreibung der Organisation:

Wissen am Stern ist ein gemeinnütziges und überkonfessionelles Bildungsinstitut, dass sich als postmigrantische Organisation und Plattform für BIPoC*-Communities versteht. Das Bildungsinstitut dient mit seinen Multiplikator*innen und seinen inklusiven Angeboten als Erfahrungs- und Lernort, insbesondere für Kinder, Jugendliche und Erwachsene marginalisierter Gruppen aus dem Raum Kassel.Wir machen uns stark für Partizipation am gesellschaftlichen Leben!Das Ziel des Bildungsinstitutes ist es, mit einer postmigrantischen Perspektive und durch unterschiedliche Lernförderungsangebote und Workshops eine inklusive und selbstermächtigende Begegnungskultur zu schaffen, sowie strukturelle Hürden von benachteiligten zu überwinden und darüber hinaus ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben voranzubringen. Unsere Diversitätsorientierten Angebote reichen von z.B. Bildungspolitische Arbeit, Nachhilfe, Ausbildungs- und Berufsvorbereitung, Sprachkurse, Kultur und Freizeitgestaltung, sowie digitale Formate für unsere Teilnehmer*innen.Wissen am Stern steht für eine gleichberechtigtere Teilhabe und Repräsentanz einer diversen und überkonfessionellen Gesellschaft. Dies wird vor allem durch die Unterstützung migrantischer Selbstorganisationen (in Form von niedrigschwelligen Projekten) vorangetrieben. Wir von Wissen am Stern stehen geschlossen gemeinsam gegen jegliche Art von Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt.

Webseite https://www.bildungsteam.de
Gründung 1998
Region Berlin,Brandenburg,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Bildungsteam Berlin-Brandenburg e.V. ist in der außerschulischen Bildungs- und Beratungsarbeit tätig und organisiert seit 1997 Seminare für Jugendliche, Fortbildungen für Pädagog_innen und Organisationsentwicklung und Beratung in Brandenburg, Berlin und darüber hinaus. Das Bildungsteam ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V. und im Dachverband der Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg e.V. (LAG). Wir bieten Projekttage und Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene an, zu den Themen: Diversity, Umgang mit Rassismus und Diskriminierung, Rechtsextremismus, Flucht und Migration, Umgang mit Konflikten, Antisemitismus, Sex und gender, Empowerment, Demokratie und Menschenrechte, Religion und Weltanschauung, u.a. Wir bieten Fortbildungen für Fachkräfte zu den Themen Diversity – Kompetenzen in der pädagogischen Arbeit, Flucht und Migration, Umgang und Abbau von Diskriminierungen, Umgang mit Alltagsrassismus, Umgang mit rechtsextremen Tendenzen bei Jugendlichen, Inklusion und geschlechtliche und sexuelle Vielfalt an. Die Fortbildungen sind praxisnah und werden thematisch an die Interessen und Bedarfe der Einrichtung bzw. des Teams angepasst. Wir unterstützen Teams in der Konzeptentwicklung, Teamentwicklung und Teamfindung, bei der kollegialen Fallberatung, zum Thema Kommunikation und Konflikte und beim Umgang mit Mobbing.Wir beraten und begleiten außerdem Organisationen im Prozess zur diversitätsbewussten, interkulturell offenen und inklusiven Organisation. Dabei verfügen wir über weitreichende Erfahrungen durch die Begleitung von Schulen, Ausbildungseinrichtungen und Verwaltungen bzw. freien Trägern der Jugendhilfe. Wir bieten Unterstützung für eine Anpassung der Strukturen, Kompetenzerweiterung, Personalentwicklung und Sozialraumorientierung, um das Vorhaben und Gelingen der Diversitätsorientierten Öffnung erfolgreich umzusetzen.

Webseite https://binichsuesssauer.podigee.io
Gründung 2019
Region Köln

Kurzbeschreibung der Organisation:

BIN ICH SÜßSAUER? ist ein Interviewpodcast mit queeren asiatischen Menschen in Deutschland. Die Gäste erzählen uns ihren Lebensgeschichten mit viel Lachen und Humor. Somit verbindet dieser Podcast Menschen und Welten, die bisher wenig voneinander hörten. BIN ICH SÜßSAUER? veranlässt die Zuhörer*innen, die queeren Asiat*innen als Menschen mit diversen Biographien, Individualitäten und Träumen zu erkennen‒genauso wie sie selbst. Außerdem möchte BIN ICH SÜßSAUER? queeren Asiat*innen ein kleines Zwinkern senden und sagen: schön, dass es Dich gibt. Am ersten Tag jedes Monats erscheint eine neue Folge und jede Folge dauert etwa 30 bis 60 Minuten.

Webseite https://www.instagram.com/bipoc.uni.leipzig/
Gründung 2017
Region Leipzig,Sachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine junge diverse mehrfach marginalisierte Gruppe von Bi_PoC bzw. rassifizierten Personen, die einerseits die Sichtbarkeit und Repräsentation von Menschen mit Rassismuserfahrungen stärken und andererseits sichere Räume und Orte für Empowerment an der Uni Leipzig, aber auch außerhalb der universitären Grenzen schaffen und ermöglichen möchte. Dabei ist es uns wichtig, diese und andere Themen in Bezug auf verschiedene Diskriminierungskategorien in die Hochschul- und Lokalpolitik einzubringen und bestimmt zu vertreten.

Webseite https://www.asta-bonn.de/BIPoC-Referat
Gründung 2021
Region Bonn,Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir als BIPoC-Referat verstehen uns als die Studierendenvertretung der von Rassismus betroffenen Studierenden an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.Da die Universität ein weiß dominierter Raum ist, besteht der Fokus unserer Arbeit darin, BIPoC miteinander zu vernetzen und Safespaces für BIPoC an der Universität zu schaffen. Darüber hinaus ist es notwendig, bestehende Machtstrukturen zu hinterfragen und aufzubrechen. Deshalb wollen wir Rassismussensibilisierung an der Universität stärken und antirassistisch aufklären. Wir bieten dazu u.a. Vorträge, Diskussionen, Lesekreise, Workshops sowie andere Veranstaltungen an.

Webseite https://www.facebook.com/pg/bipocfreiburg
Gründung 2018
Region Freiburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine Gruppe von BIPoC*-Studierenden, die sich ihren eigenen safe(r) space geschaffen haben. Wir wollen uns gegenseitig stärken und weiterbilden. Wir sind auch hochschulpolitisch organisiert an der Uni Freiburg und versuchen dies auch an den anderen Hochschulen zu fördern. Wir fordern vom Rektorat eine lehrunabhängige Antidiskriminierungsbeauftragte und generell mehr Aufmerksamkeit und Sensibilität an der Uni - vorallem in der Forschung.

Gründung 2021
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind eine Gruppe Studierender mit postmigrantischer und/oder BIPoCs Positionierung. Die Universität ist ein weißdominierter Raum und Rassismus hat Kontinuität. Machtverhältnisse müssen hinterfragt und aufgebrochen werden. Wir wollen ein Mitspracherecht für BIPoCs/postmigrantische Perspektiven in der TU Berlin bewirken! Vordergründig stehen wir für ein antirassistisches Engagement. Wir verstehen unter Rassismus, jegliche Arten, also auch Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus und Antiromaismus. Wir wollen unterschiedliche Kämpfe intersektional zusammendenken, daher verurteilen wir Sexismus, Queerfeindlichkeit, Klassismus und Ableismus und wie diese Diskriminierungsformen ineinander verschränkt sind und miteinander wirken. Uns ist besonders wichtig, dass wir uns und andere BIPoCs und Postmigrant:innen am Campus empowern, auf vielfältige Lebensrealitäten aufmerksam machen und gemeinsam für einen Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung einstehen. Unser Ziel ist es, Missstände an der TU Berlin zu benennen und die gefestigten Machtstrukten aufzubrechen. Die Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte und deren Kontinuitäten auch im universitären Kontext ist noch ungenügend. Dafür steht auch, dass es bisher weder ein Antirassismus Referat, noch eine Beratungsstelle für Betroffene von Rassismus an der TU gibt. Das werden wir ändern!

Webseite https://www.facebook.com/BIPoC.Hochschulgruppe.Hildesheim/
Gründung 2017
Region Hildesheim,Niedersachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Studierenden of Color an der Universität Hildesheim und setzen uns für einen rassismussensiblen Umgang an der Hochschule ein.

Instagram: @bipoc.hsg.hildesheim

Webseite http://www.blackbrownberlin.com/
Gründung 2019
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Accessibility to information for Black/Brown people within and coming to Berlin. Specialised on all events ensuring they provide consideration in the fairness and treatment of Black/Brown people.

Webseite http://blaxmag.de/
Gründung 2020
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

BlaxMag ist eine Plattform, ein Safer Space und ein Freizeitpark. Mit dem Onlinemagazin wollen wir Schwarze Menschen empowern, informieren und vom Alltag ablenken. Dabei ist es uns wichtig, eine Plattform zu sein, auf der jede Person die Möglichkeit hat, sich zu beteiligen und sich zu verschiedenen Themen zu äußern. Hier vereint sich Lifestyle, Kultur, Musik und Politik...

Webseite https://schwarzkopf-stiftung.de
Gründung 2020
Region BerlinBerlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein Zusammenschluss von projektübergreifenden BPoC Personen innerhalb der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa. Wir haben uns im Anschluss an die rassistischen Anschläge in Hanau (2020) bzw. mit Bezug auf das Fehlen einer adäquaten Adressierung dieser und anderer BPoC Anliegen und Themen innerhalb der Stiftung gegründet. Wir versuchen aus rassismus- und machtkritischer Perspektive sowie in intersektionaler und diversitätssensibler Ausrichtung die Anliegen der BPoC Personen/Gruppe in die Strukturen, Arbeitsabläufe und Themenfelder der Stiftung zu tragen. Unser Hauptliegen ist hierbei, empowernde Wissensimpulse, Self-Care Räume und Austauschformate für uns zu schaffen. Zudem konnten wir BPoC in anderen Arbeitskontexten beraten, z.B. bei der Implementierung einer BPoC Gruppe.

Webseite https://bremer-rat-fuer-integration.de
Gründung 2005
Region Bremen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Unser Grundverständnis

1. Wir sind als Bremer Rat für Integration ein Spiegel unserer pluralen Einwanderungsgesellschaft.
2. Wir wirken darauf hin, dass Verschiedenheit als Realität anerkannt wird.
3. Wir gehen davon aus, dass Vielfalt nicht von selbst funktioniert – deshalb wollen wir sie gestalten.Wir begreifen uns als ein Netzwerk, das mit kritischer Aufmerksamkeit und kreativen Ideen ein neues Denken für unser gemeinsames Zusammenleben in Bremen entwickelt und voranbringt.
4. Wir verstehen uns als Impuls- und Richtungsgeber für die Politik im Land Bremen und wollen diese kritisch überprüfen.

Webseite https://www.gesundheit-und-rassismus.de
Gründung 2020
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind das Bundesfachnetz Gesundheit und Rassismus (Gründung Oktober 2020) und ein bundesweiter Zusammenschluss von  in Deutschland lebenden rassismuskritischen und anti-rassistischen Schwarzen, Indigenen Expert*innen sowie Expert*innen of Colour aus dem Gesundheitsbereich und weiteren Fachgebieten. Wir haben es uns zum Ziel gemacht,  auf den Missstand der Dethematisierung von Rassismus im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam zu machen. 
Der Fokus auf die gesundheitlichen Folgen von Rassismus und die rassismussensible Behandlung sind längst überfällig und das wollen wir tun:

Gemeinsam mit Expert*innen und der Unterstützung der Politik möchten wir Lösungen und Maßnahmen in Form von Projekten zur Beseitigung dieses Missstandes entwickeln. Zudem schaffen wir Vernetzungsmöglichkeiten für rassismussensible und -kritische Berufstätige und Forschende aus dem Gesundheitsbereich. Hierbei sind rassismussensible Aus- und Fortbildungsinhalte für Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind besonders wichtig. Unsere Plattform soll durch unsere Arbeit folgendes schaffen:

  • Sichtbarmachung der Mängel im Bereich Rassimus und psychische/körperliche Gesundheit
  • einen aktuellen Forschungsstand in die Öffentlichkeit tragen und diesen ergänzen
  • eine Datenbank für Klient*innen auf der Suche nach rassismussensiblen Therapeut*innen, Stresscoaches und psychologischen Beratungsstellen zur Verfügung stellen und mitentwickeln
  • Initiativen, Organisationen, Projekte und Expert*innen aus dem Bereichen Rassismus, psychische Gesundheit und Medizin vernetzen
  • für die Sichtbarkeit vorhandener Angebote sorgen und diese Bündeln, sowie Informationen zu Veranstaltungen, Fortbildungen und Qualifizierungen bieten

Unsere Angebote, sowie Projekte sollen möglichst für viele BiPoC sichtbar und erreichbar sein, weshalb wir bundesweit agieren und vernetzen möchten!

Webseite https://bas-ev.de
Gründung 2002
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) e. V. ist die Interessenvertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie der Studierenden mit Migrationshintergrund in der Bundesrepublik Deutschland. Er ist der bundesweite Zusammenschluss der ausländischen Studierendenvertretungen an den deutschen Hochschulen. Der BAS setzt sich für die Interessen und Rechte der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie von Studierenden mit Migrationshintergrund in Deutschland ein. Ziel des BAS ist die rechtliche, ökonomische, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Situation der ausländischen Studierenden zu verbessern und deren strukturelle Benachteiligung zu bekämpfen, insbesondere im Ausländer-, Arbeitserlaubnis-, Hochschul- und Sozialrecht. Ein weiteres Ziel ist die Integration ausländischer Studierender in den Lebensraum Hochschule und die Gesellschaft. Der BAS trägt die Angelegenheiten ausländischer Studierender in den politischen Raum innerhalb und außerhalb der Hochschule und ist die politische Vertretung der ausländischen und staatenlosen Studierenden sowie der Studierenden mit Migrationshintergrund. Der BAS vernetzt die Arbeit der örtlichen Ausländer*innen- oder/und Internationalen-Referate, der Vertreter*innen und Vereine ausländischer Studierender, sowie andere in diesem Sinne arbeitende Personen und Gruppen und ist ein Forum für einen Austausch. Eine besondere Rolle spielt hierbei die Unterstützung der Vertretung ausländischer Studierender in den ASten, StuRäs, USten und den anderen Gremien der studentischen und universitären Selbstverwaltung. Ein weiteres Ziel des BAS ist die Weiter- und Fortbildung der Vertreter ausländischer Studierender durch Seminare und Fortbildungsangebote.

Webseite https://www.intersectionaljustice.org/
Gründung 2017
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Center for Intersectional Justice ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die ihren Sitz in Berlin hat und sich der Förderung von Gleichstellung, wie Gleichbehandlung von und Gerechtigkeit für alle in Europa lebenden Menschen, verschrieben hat. Dies erreichen wir durch die Bekämpfung ineinandergreifender Formen struktureller Ungleichheit und Diskriminierung in Europa.

Webseite https://www.claim-allianz.de/
Gründung 2017
Region deutschlandweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

CLAIM vereint und vernetzt aktuell 47 muslimische und nicht-muslimische Organisationen und Projekte der Zivilgesellschaft und bildet eine starke und gesellschaftlich breite Allianz gegen antimuslimischen Rassismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit. Rassismus und Diskriminierung sind kein Problem einer Minderheit, sondern gefährden unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt. Mit CLAIM arbeiten wir an diesem wachsenden gesamtgesellschaftlichen Problem. Wir setzen Entwicklungen, die das Gemeinwohl in Deutschland und in Europa gefährden, Information und Prävention entgegen. Wir bilden eine breite gesellschaftliche Allianz gegen die Ausgrenzung von Musliminnen und Muslimen, gegen Intoleranz, Diskriminierung, Islam- und Muslimfeindlichkeit.

Die thematischen Arbeitsschwerpunkte von CLAIM lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Nationale und internationale Vernetzung von Organisationen, die im Themenfeld Islam- und Muslimfeindlichkeit bzw. antimuslimischen Rassismus aktiv sind,
  • Schaffung effektiver Strukturen für fachlichen Austausch und Kooperation in Deutschland und Europa,
  • Stärkung der Interessen und Anliegen der zivilgesellschaftlichen Organisationen und Projekte,
  • Schaffung wissenschaftlicher und praxisbezogener Impulse durch Publikationen, Konferenzen und thematische Arbeitsgruppen,
  • Öffentliche Sensibilisierung und Schaffung von Sichtbarkeit für die Problematik von Islam- und Muslimfeindlichkeit und antimuslimischen Rassismus durch Kampagnen und weitere kommunikative Maßnahmen,
  • Stärkung der Position von Betroffenen und von Akteur*innen der Zivilgesellschaft gegenüber politischen Entscheidungsträger*innen,
  • Verbesserung der Datenlage zu islamfeindlich motivierten Übergriffen und Diskriminierung.
Webseite http://www.club-dialog.de
Gründung 1988
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Club Dialog e.V. wurde 1988 in Ost-Berlin gegründet – zunächst als informelle Initiative, um den kulturellen und politischen Dialog zwischen russischsprachigen und einheimischen Berlinern und Berlinerinnen anzuregen und Selbsthilfe und Kommunikation unter in Berlin lebenden Menschen aus der Sowjetunion zu fördern. Die Wende und die neue Migrationswelle aus der Sowjetunion nach Deutschland erforderten vom Verein neue Strategien und eine wesentliche Erweiterung der Aufgabenbereiche. Im Laufe von zweieinhalb Jahrzehnten hat Club Dialog eine Struktur aufgebaut, die mit ihren Arbeitsbereichen wie Berufs-, Ausbildungs- und soziale Beratung, Berufsorientierung und Bildung, die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern, kulturelle sowie soziokulturelle Arbeit mit älteren Menschen eine umfassende Integrationsarbeit für alle Generationen ermöglicht. Von seinem im Jahr 1988 programmatisch gewählten Namen wird die seither immer vielfältiger gewordene Arbeit des Vereins bis heute bestimmt.

Webseite http://coach-koeln.de
Gründung 2004
Region Köln, Nordrhein-Westfalen, international

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir stehen für Chancengerechtigkeit und Empowerment! Wir beraten, begleiten und fördern junge Menschen sowie Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Schwerpunkte sind Beratung, Elternarbeit, bildungs- und themenorientierte Gruppenarbeit (politische und digitale Bildung), Lernförderung, Hausaufgabenhilfe, Sprachförderung, Berufswahlorientierung, Bewerbungshilfen, Freizeitangebote, Workshops, Seminare, Trainings und internationale Austauschprojekte.

Webseite https://www.instagram.com/colourful_voices/
Gründung 2019
Region Bundesweit, insbesondere Berlin & Freiburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Colourful Voices ist ein antirassistisches Online-Magazin von migrierten Menschen. Mit einem Fokus auf postmigrantische, intersektionale, dekoloniale und antirassistische Themen. Das Magazin ist ein Projekt von Bi_PoC und Migrant*innen perspektiven. Colourful Voices ist Teil eines Netzwerks von migrantischen Radioprojekten, die an freie Radios angeschlossen sind: "netzwerk medien.vielfalt!" 

Webseite https://www.facebook.com/CurlyCultureDresden
Gründung 2019
Region Dresden

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir bieten regelmäßige (bisher monatliche) Treffen für BPOC, die Treffen sind zwanglos. Wir quatschen, essen, trinken und netzwerken. Einmal im Monat trifft sich auch unsere Kindergruppe, die Curly Kids. Hier sind die Eltern auch willkommen und haben eine Plattform, sich als Eltern Schwarzer Kinder auszutauschen. Ein POC-Jugendtreff ist in Zusammenarbeit mit dem Afropa e.V. geplant.

Webseite https://www.facebook.com/demaskXclgn/
Gründung 2018
Region Köln,Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

DEMASK ist ein intersektionales und queeres Kollektiv von und für qt*i*BI*PoC (queer/ trans*/ inter* Black/ Indigenous*/ People of Color) in Köln, das sich durch Community-Arbeit für gesellschaftliche Teilhabe ihrer Community einsetzt. DEMASK möchte Räume schaffen, um die Stimmen, Interessen, Bedürfnisse und Narrative von qt*i*BI*PoC insbesondere in NRW sichtbar zu machen. Das Kollektiv organisiert hauptsächlich kulturelle und politische Veranstaltungen und Workshops, etwa innerhalb der Veranstaltungsreihe DEMASK Fest oder im Rahmen des Queer Black TheirStory Month im Februar.

Webseite https://www.youtube.com/channel/UCF_oOFgq8qwi7HRGTJSsZ-g
Gründung 2015
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Datteltäter e.V. strebt eine Neu- und Umorientierung im Umgang mit Diversität und Pluralität an, um Toleranz und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und Potentiale zu entwickeln: On- und offline Projekte, die religiösen und nicht-religiösen Jugendlichen, Multiplikator_innen, Pädagog_innen, Künstler_innen mit und ohne Migrationsgeschichte die Gelegenheit zum Austausch, Dialog und zur Teilnahme an gesellschaftlichen Debatten im vorgegebenen Themenfeld geben wie z.B.: Veranstaltungen (Jugendtreffen, Podiumsdiskussionen etc.), Fort- und Weiterbildungsangebote (Workshops, Seminare etc.), Social-Media Angebote (online Diskussionsplattformen, online Bildungsangebote etc.). Aktuelles Projekt des Vereins ist die Erstellung eines Podcasts, um u.a. Perspektiven von muslimischen Frauen einen Raum zu geben.

Webseite https://deutscheasiatenmakenoiseblog.wordpress.com
Gründung 2019
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

D.A.M.N. (Deutsche Asiat*innen, Make Noise) ist eine politische Plattform für asiatische Menschen in Deutschland. Deutsch-asiatische Perspektiven sind in der deutschen Gesellschaft immer noch unterrepräsentiert oder werden nicht ernst genommen. Auch in feministischen und anti-rassistischen Mainstream-Diskursen werden asiatisch gelesene Menschen oft nicht berücksichtigt. Was übrig bleibt sind eindimensionale, fremdgesteuerte und stereotypisierte Darstellungen von (deutsch-)asiatischen Identitäten. D.A.M.N. versteht sich daher als Widerstandsbewegung gegen Unsichtbar- und Andersmachung, soziale Bevormundung und politische Instrumentalisierung von Menschen mit asiatischer Herkunft.Wir wollen politische asiatisch-deutsche Stimmen stärken. Wir wollen uns gegenseitig empowern. Wir wollen uns solidarisieren. Wir wollen intervenieren und LAUT(ER) werden gegen Rassismus, Sexismus, Klassismus, Neokolonialismus und Faschismus. Zu unserer Facebook-Seite geht es hier lang.

Webseite https://www.deutsch-plus.de
Gründung 2011
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

DeutschPlus e.V. – Initiative für eine plurale Republik ist eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich für die chancengerechte Teilhabe aller Menschen einsetzt. DeutschPlus e.V. stellt sich aktiv jeder Form von Rassismus und Diskriminierung entgegen. Das Team von DeutschPlus berät Organisationen zu Vielfalt, schafft Netzwerke und nimmt Einfluss auf den öffentlichen Diskurs zur Einwanderungsgesellschaft.

Webseite http://www.deutschersoldat.de
Gründung 2011
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Eine Initiative, gegründet von deutschen Soldatinnen und Soldaten mit Migrationshintergrund, um Thilo Sarrazin und seinen Thesen ein provokantes Symbol für Integration entgegenzusetzen.

Webseite http://www.dtf-stuttgart.de
Gründung 1999
Region Stuttgart und Umgebung,Baden-Württemberg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Das Deutsch-Türkische Forum Stuttgart e. V. (DTF Stuttgart) wurde 1999 von deutschen und türkeistämmigen Bürgerinnen und Bürgern unter Vorsitz von Oberbürgermeister a.D. Professor Dr. h.c. Manfred Rommel gegründet. Ziel dieser deutsch-türkischen Bürgerinitiative ist die Förderung der kulturellen Begegnung, Verständigung und Zusammenarbeit. Mit Bildungsinitiativen und Kulturprogrammen leistet das DTF Stuttgart eigenständige Beiträge zur gesellschaftlichen Teilhabe türkeistämmiger Zuwanderer und zur Vermittlung in die Stadtgesellschaft. Es tritt insbesondere für mehr Chancengleichheit der zweiten und dritten Generation in Bildung, Beruf und Gesellschaft ein. Dabei setzt es vor allem auf vielseitiges bürgerschaftliches Engagement. Das DTF Stuttgart ist partei- und konfessionsunabhängig.

Webseite http://www.dtgbonn.de/
Gründung 1953
Region Überregional,Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Mit einem breiten Kulturprogramm sowie der analytischen Aufarbeitung komplexer Sachverhalte durch Veranstaltungen, möchte die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn Orientierungshilfe für Gesellschaft und Politik bieten. Hinzu kommt ein breites und vielfältiges Spektrum zu kulturellen Themen aus Kunst, Musik, Literatur und Architektur. Die Deutsch-Türkische Gesellschaft e.V. Bonn wurde 1953 unter der Ägide deutscher Parlamentarier und Diplomaten zur Förderung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet.
 

Webseite http://www.dt-jungdiplomaten.org
Gründung 2016
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Als Ideenschmiede bringen wir innovative Ideen aus der jungen deutsch-türkischen Community hervor und gestalten gemeinsam mit deutschen Entscheidungsträger*innen Politik. Innenpolitisch arbeiten wir an einer progressiven Partizipationspolitik, um ein chancengleiches Deutschland zu schaffen. Außenpolitisch liefern wir konstruktive Impulse, um die bilateralen Beziehungen zur Türkei zu einer tiefen Freundschaft zu entwickeln.

Webseite https://www.facebook.com/diasporasalonhh
Gründung 2017
Region Hamburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein Salon für (post-)migrantische Stimmen, Stimmen of Colour in Hamburg. Wir wollen Raum schaffen für Kunst, Begegnung, Austausch. Gegen Rassismus. Für Empowerment. In verschiedenen Formaten (Talkshow, Lesung, Performance, ...), mit Musik und Essen schaffen wir einen Raum, um uns mit verschiedenen Themen zu beschäftigen, die uns in unseren Leben begegnen, wie Rassismus, Netzwerke, Communities, Heimweh, Leben im Exil, Schönheitsideale, Arbeiten, u.s.w. Die Salons sollen dabei auch Räume sein, sich kennen zu lernen und einen empowernden Abend zu erleben. Drumherum machen wir Social Media Arbeit zu unseren Themen (Facebook + Instagram), überlegen, einen Podcast zu starten und wollen auch Jugendliche mit Workshops erreichen.

Webseite https://diasporasia.podigee.io
Gründung 2018
Region Frankfurt, Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

DIASPOR.ASIA Podcast ist ein monatlicher Podcast, bei dem es um vielfältige Asiatisch_Deutsche Identitäten, Geschichten der Diaspora, Mental Health, Queerness und politische Widerstandskämpfe geht.

Hier bleibt Ihr auf dem Laufenden: Facebook

Gründung 2019
Region Berlin

Kurzbbeschreibung der Organisation:

Das Netzwerk Diplomats of Color ist eine ehrenamtliche Interessenvertretung innerhalb des Auswärtigen Amts, das sich für mehr Diversität und Inklusion einsetzt. Es fungiert zudem als informelle Anlaufstelle für Rassismusbetroffene und versteht sich als Netzwerk für People of Color, die im deutschen Auswärtigen Dienst tätig sind.

Webseite https://diverseyoungleaders.wordpress.com
Gründung 2020
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

"Jugenddelegationsprogramme? Nie davon gehört!" Ist Euch mal aufgefallen, dass viele Möglichkeiten im Youth Leadership und im Jugendengagement gar nicht so bekannt sind? “Maybe it’s time we started encouraging more diversity in spaces like this?” Die fehlende Diversität und Inklusion im Youth Leadership wird immer sichtbarer und zeigt sich auch in den deutschen Führungspositionen. Aus dieser Beobachtung heraus ist die Initiative Diverse Young Leaders entstanden, die erste Initiative Deutschlands, die sich für diverseres und inklusiveres Youth Leadership und Jugendengagement einsetzt. Wir arbeiten digital daran, Barrieren für junge Schwarze und People of Color abzubauen und Zugänge zu schaffen, indem wir uns auf unsere drei Säulen konzentrieren – Research & Datenbank, Mentoring, Support & Empowerment. Seit Anfang 2022 sind wir nun ein gemeinnütziger Verein und legen endlich mit vielen neuen Projekten los!

Webseite https://www.instagram.com/diversif.leipzig/
Gründung 2019
Region Leipzig,Sachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind ein Zusammenschluss von PoC und Personen mit migrantisch Familiengeschichte der sich mit antirassistischen Themen und Erfahrungen diesbezüglich beschäftigt und greifen aktuelle Themen in und um Leipzig auf die uns selbst und unsere Communities betreffen. Dies kann in Form von Podiumsdiskussionen, Demo-Organisation bis hin zu Social Media Aktionen passieren. Dabei ist es uns wichtig, andere Menschen u. a. über diskriminierende Sprache und Verhaltensweisen, die Kontinuitäten rassistischer Gewalt, in all ihren Facetten und generell eine solidarische Lebensweise aufzuklären. Wir sind aber mehr als die rassistischen Erfahrungen, die wir erleben, und diese Komplexität möchten wir aufzeigen.

Webseite https://www.diversitry.com/
Gründung 2021
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland beträgt 26%. In der Bundesverwaltung, die uns alle repräsentieren soll, haben aber nur 12% der Beschäftigten einen Migrationshintergrund. Und diese 12% befinden sich öfter in Ausbildung, haben häufiger befristete Verträge und sind vermehrt in weniger qualifizierten Positionen beschäftigt, verglichen zu Beschäftigten ohne Migrationshintergrund. Diese strukturellen Hürden werden durch ein noch mangelndes Bewusstsein und Verständnis von Diversität unter den Beschäftigten der Bundesverwaltung ergänzt.Dies wollen wir ändern, denn wir sind überzeugt davon, dass Politik und Verwaltung in Deutschland für alle Menschen unserer Gesellschaft da sein müssen. Politik und Verwaltung müssen die gesellschaftliche Diversität anerkennen und inklusive Strukturen schaffen. Deswegen setzen wir uns für wir mehr Teilhabe und Repräsentation von BIPoCs (Black, Indigenous and People of Color) in der Bundesverwaltung ein - auch auf Leitungsebene. Konkret baut DIVERSITRY ein Netzwerk von ministeriellen Initiativen auf, sodass es mit DIVERSITRY eine zentrale Anlaufstelle gibt, wo Wissen ausgetauscht und gesammelt wird. Zusätzlich schaffen wir durch Gespräche und Veranstaltungen ein Bewusstsein und sensibilisieren für Diversität. Langfristig erhoffen wir uns damit strukturelle Veränderungen in der gesamten Bundesverwaltung anzustoßen.

Webseite https://duvia.de/
Gründung 2019
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Wir sind duvia – ein gemeinnütziger Verein, der 2019 von 13 Akteur*innen mit langjähriger Erfahrung in der demokratiepädagogischen Bildungsarbeit gegründet wurde. Mit duvia haben wir eine Plattform geschaffen, mit der wir Bildungsprojekte angehen können, die einen gesellschaftlichen Impact haben und innerhalb derer wir als Akteur*innen Platz finden um diskriminierungssensibel, dialogisch und aktivistisch arbeiten zu können. Wir verfolgen das Ziel, mit erprobten lebensweltlichen sowie neuen kreativen Ansätzen und Methoden unsere gelebte Vielfalt und Demokratie zu fördern und zu stärken.

Webseite http://eoto-archiv.de
Gründung 2012
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Each One Teach One (EOTO) e.V. ist ein Community-basiertes Bildungs- und Empowerment-Projekt in Berlin. Im März 2014 eröffnete der Verein als Kiez-Bücherei seine Türen und ist seither ein Ort des Lernens und der Begegnung. EOTO stellt Literatur von Menschen afrikanischer Herkunft vor und vermittelt Wissen im intergenerationalen Dialog. Die Präsenzbücherei umfasst Werke von Autor_innen des afrikanischen Kontinents und der Diaspora und dokumentiert anhand 2000 vor allem deutschsprachiger Bücher Schwarze Geschichte und Gegenwart in und außerhalb Deutschlands.

Webseite https://www.facebook.com/Embipoc
Gründung 2019
Region Kiel

Kurzbeschreibung der Organisation:

EmBIPoC versteht sich als Hochschulgruppe der Kieler Universität und möchte sich für die Interessen von BIPoC innerhalb und außerhalb des Uni Campus einsetzen. Vor allem möchten wir einen Safe Space bieten, in dem sich BIPoC wohlfühlen, akzeptiert und empowert werden. Wir wollen des Weiteren auch Workshops und Vorträge geben und diese auch in einem Hochschulkontext anbieten. Jeder/Jedem BIPoC wird eine Plattform gegeben, Interessen, Ideen und Gedanken zu teilen, sich einzubringen und etwas zu bewegen. Wir treffen uns aber auch gerne in entspannter Atmosphäre auf einen Tee.

Webseite https://enieespaniol.de
Gründung 2016
Region Frankfurt am Main,Baden-Württemberg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Der Elternverein ENIE e.V. wurde 2016 im hessischen Taunus gegründet. Unser Verein besteht aus vielfältigen Familien, vor allem Frauen, mit Fokus an spanisch-sprechende Zuwanderer, die in Deutschland wohnen. Uns hat das gemeinsame Interesse an die Mehrsprachigkeit und Multikulturalismus in unsere Integrationsprozesse in Deutschland geeinigt. Wir sind davon überzeugt, dass die Gleichberechtigung der Frauen und Personen mit Migrationshintergrund nur Mithilfe von gemeinsamen Aktionen zu verstärken ist. Unsere Ziele sind die gleichgestellte Integration für Frauen und die Unterstützung der mehrsprachigen Erziehung als Brücke des interkulturellen Austausches.

Webseite https://www.instagram.com/erklaermirmal/
Gründung 2020
Region Bundesweit,Berlin

Kurzbeschreibung der Orgainsation:

“erklär mir mal…” ist das erste digitale, queere BPoC-Bildungsformat auf Instagram. In IGTV-Videos erklären Moderator*innen wöchentlich politische Begriffe, die Wissenslücken bei jungen Menschen füllen und zur Identitätsfindung beitragen sollen. Die vier Themenschwerpunkte lassen sich in vier Kategorien einordnen: (1) Queer & Feminismus,(2) Politik & Gesellschaft, (3) Rassismus, (4) Open Space (Digitalisierung und Nachhaltigkeit). In politischen Diskussionen werden oft komplexe Begriffe und Codes genutzt, die für einige sehr einschüchternd wirken können. Daher wollen wir auf einzelne Fragen und Unsicherheiten, die bei der theoretischen und praktischen Auseinandersetzung mit Diskriminierungsformen aufkommen, eingehen und Begrifflichkeiten aus derrassismuskritischen und sexismuskritischen Theorie erklären. Wir widmen uns in diesem Format Fragen wie: “ Wissen wirklich alle, was die Begriffe ‘Heteronormativität’ oder ‘Diaspora’ bedeutet? Wann und warum kamen eigentlich Gastarbeiter*innen nach Deutschland?”. Da Menschen mit Migrationsbiografie sich in den Medien in Deutschland immer noch nicht ausreichend repräsentiert sehen, bietet “erklär mir mal…” eine Plattform für eben diese. Zentral hierbei ist es, dass eigene Narrative von Menschen mit Migrationsbiografie und queeren Personen eingenommen werden. Diese sprechen über Themen wie Rassismus, stellen aber auch beispielsweise ihre Perspektiven auf Themen wie Nachhaltigkeit dar. In dieser Weise werden durch unser Projekt Inklusion, Empathie und interkulturelles Verständnis gefördert.

Webseite https://www.mehralsqueer.de
Gründung 2019
Region Nordrhein-Westfalen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die landesweite Fachstelle #MehrAlsQueer (#MAQ) stellt Informationen zur Verfügung und bietet Beratung an – zum Beispiel zu den Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Kontext von Rassismus-Erfahrungen, Migration, Religion und Flucht in NRW.Aus einer intersektionalen Perspektive sensibilisieren wir für die Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen, asexuellen und queeren (LSBTIAQ*) Menschen, die Mehrfachdiskriminierung erleben. Wir vernetzen haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte, Teams und Organisationen aus der LSBTIAQ* Selbsthilfe, migrantische Selbstorganisationen, Integrationsagenturen oder Einrichtungen der Sozialen Arbeit.Zu unseren Arbeitsbereichen gehört auch die Ausgestaltung von Workshops, Vorträgen und anderen Bildungsveranstaltungen zu Themen wie LSBTIAQ* und Rassismus. Das zentrale Ziel ist das Empowerment von queeren BPoC (Black People und People of Color) und Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung. Insbesondere fokussiert sich #MAQ auf die Stärkung von Selbstorganisation und eigenen Strukturen in NRW.

Webseite https://www.flamingo-berlin.org/
Gründung 2015
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

Flamingo e.V. ist ein Zusammenschluss von Frauen* aus unterschiedlichen Bereichen der Unterstützungsarbeit für geflüchtete Frauen*. Im Sommer 2015 gründeten wir unseren gemeinnützigen Verein, um organisierter und effektiver arbeiten zu können. Wir haben seitdem viele erfolgreiche Projekte in Berlin durchgeführt für die Unterstützung von und mit geflüchteten Frauen*. Seit Herbst 2019 liegt unser Fokus auf unser Heilkräutergartenprojekt "Hevrîn Xelef" in Neukölln. Es ist ein Partnerinnenprojekt mit dem Frauendorf Jinwar in Nordsyrien (Rojava). Dort haben wir das Projekt "Sîfa Jin" aufgebaut, welches den Aufbau eines Gesundheitszentrums für geflüchtete Frauen und Kinder zum Ziel hat. Seit Ende 2021 widmen wir uns diesem Herzensprojekt mit ganzer Aufmerksamkeit.

Webseite http://www.foedem.de/
Gründung 2015
Region Baden-Württemberg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die Bildungsinitiative FödeM (Förderung des deutschsprachigen Muslimseins) ist von engagierten Jugendlichen sowie von Studierenden des Zentrums für islamische Theologie an der Universität Tübingen ins Leben gerufen worden. FödeM setzt sich für die Entwicklung deutschsprachiger Angeboten in den muslimischen Vereinen und Gemeinden ein und möchte die Jugend- und Bildungsarbeit unter jungen Muslimen und Musliminnen voranbringen.
Durch die Qualifizierung und Vernetzung  von engagierten Jugendlichen, Multiplikator*innen und Funktionsträger*innen soll die Umsetzung von eigenständigen Angeboten in der Kinder- und Jugendbildung, in der Gemeindearbeit oder in der Dialogarbeit gefördert werden. Hierzu bietet und entwickelt die Initiative verschiedene Schulungen und Workshops sowie Inhaltskonzepte und Materialempfehlungen. 
Unser Team besteht aus Trainer*innen, Pädagog*innen, Theolog*innen und weiteren ehrenamtlich Engagierten und arbeitet sowohl neutral als auch unabhängig. Die Ihssan gemeinnützige GmbH (www.ihssan.de) ist der Trägerin der Initiative.
Neben dem Anspruch ein Begleiter für Jugendliche mit Diskriminierungserfahrungen und Identitätskonflikten zu sein, wollen wir auch ihre Eigenständigkeit und die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren stärken. Gerade jungen Muslimen und Musliminnen bieten wir dadurch Möglichkeit bieten, sich selbstbewusst als Teil der deutschen Gesellschaft zu verstehen.

Webseite https://www.fojanga.de/
Gründung 2008
Region Fajara, Gambia und Berlin, Deutschland

Kurzbbeschreibung der Organisation:

2008 wurde der FoJanga-Kindergarten in Fajara, Gambia, als lokale NRO von Amal Abbass in Zusammenarbeit mit Foluke & Hakim Taylor und Tom Saal mitbegründet. Weitere Gründungsmitglieder*innen waren Penda Dibba, Kebba Kante und Omar Ngom. Inzwischen arbeitet Jeanine Ngabonziza als Direktorin von FoJanga.Wir freuen uns, dass sich die FoJanga-Bewegung ausbreitet....In den Niederlanden gab es FoJanga-Workshops für Kinder und ihre Familien in der Nähe von und in Flüchtlingszentren in Leersum, Almere, Dronten, Luttelgeest und Emmen - geleitet von Amal Abbass. Jetzt suchen die ersten Gründungsmitglieder in Berlin nach einem Gebäude, um in den kommenden Jahren einen FoJanga-Kindergarten zu realisieren. In der Zwischenzeit wurde die Gemeinschaft der Freunde von FoJanga in Umoja umbenannt: ein Swahili-Wort, das "Einheit" bedeutet, da wir hoffen, radikale Inklusivität und eine panafrikanische Vision zu betonen. In Khartum, Sudan, hat Rashid Abd ElSalam Mohamed Khair mit Unterstützung von Mohamed Amen ElHassan, Woodbridge, USA, mit der aktiven Unterstützung von Straßenkindern begonnen, ebenfalls ein Projekt, das sich der weltweiten FoJanga-Bewegung anschließt.FoJanga ist ein Wort aus der Wolof-Sprache, einer Sprache, die hauptsächlich in Gambia und Senegal gesprochen wird und mit Fulfulde und Serer verwandt ist. FoJanga verbindet die Wörter "Lernen" und "Spielen", denn das Spielen steht in allen FoJanga-Kindergärten und -Projekten im Mittelpunkt.

Webseite http://www.fountainhead-tanz-theatre.de/
Gründung 1980
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

We are an international, intercultural community of persons engaged in achieving increasing understanding and cooperation between individuals and groups in support of democratic procedures and the elimination of violence, religious, ethnic and gender persecution, youth exploitation, homophobia and racial hatred through the process of art, education, culture and dialogue.

Wir sind eine internationale, interkulturelle Gemeinschaft von Menschen mit dem Engagement für ein besseres Verständnis und wachsende Kooperation zwischen Individuen und Gruppen, mit Unterstützung des demokratischen Prozesses und der Beseitigung von Gewalt, Verfolgung aufgrund religiöser, ethnischer und geschlechtlicher Zugehörigkeit, Kindes- und Jugendmissbrauch, Homosexuellen-Feindlichkeit und Rassismus, durch die Mittel der Kunst, der Bildung, der Kultur und des Dialogs.

Webseite http://www.frauenperspektiven.com/de/
Gründung 2012
Region Hamburg

Kurzbeschreibung der Organisation:

Frauenprojekt Perspektiven in Hamburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von Flüchtlingen, überwiegend aus dem Iran, die in Hamburg Zuflucht gefunden haben. Sie engagieren sich seit fast vier Jahrzenten zusammen mit Deutschen aus Hamburg aktiv, sozial und politisch für Flüchtlinge und Migrantinnen, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Heimat verlassen mussten und in Hamburg Asyl und Unterstützung suchen.

Webseite https://www.facebook.com/fratopev/
Gründung 2009
Region Frankfurt und Umgebung,Hessen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Im Jahre 2009 wurde FraTÖP als Studierendenplattform gegründet. Wir sind ein überparteilicher, pluralistischer, unabhängiger und proeuropäischer Verein, der hauptsächlich im Rhein-Main-Gebiet aktiv ist. Mittlerweile sind wir weitaus mehr als das und befassen uns besonders seit 2016, nach unserer Umwandlung in einen eingetragenen Verein, mit unter anderem folgenden Themenschwerpunkten: Adaptationsunterstützung für Studierende aus dem Ausland; Wissensaustausch für Studierende in Sachen Wohnungssuche, Stipendien, Praktika; Organisation und Durchführung von Workshops, Seminarreihen und Podiumsdiskussionen, welche oftmals mit Geldern von Bundesministerien gefördert werden; Förderung ehrenamtlichen Engagements in sozialen, kulturellen und bildungstechnischen Bereichen (Teilnahme an Bildungsmessen und Flüchtlingsarbeit etc.). Über unsere Facebook-Präsenz können Sie die einzelnen Bestrebungen unseres Vereins verfolgen.

Webseite https://www.gemsa-ev.de
Gründung 2015
Region Bundesweit

Kurzbeschreibung der Organisation:

Die Gesellschaft muslimischer StipendiatInnen und Alumni e.V. (GEMSA) ist eingemeinnütziger Verein, der sich für ein offenes und engagiertes Deutschland einsetzt. Wir sind StipendiatInnen und Alumni der 13 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Begabtenförderungswerke und wollen die Gesellschaft aktiv gestalten und zum Guten verändern. Als überregionaler Verein sind wir bestrebt, unsere Mitglieder deutschlandweit auch lokal in den einzelnen Regionen zu vernetzen. Um dieses Ziel sicher zu stellen, haben wir Regionalgruppen gegründet, die in naher Zukunft das gesamte Bundesgebiet abdecken sollen. Aktuell ist unser Verein verstärkt in Westen Deutschlands vertreten, allerdings expandieren wir mit wachsender Mitgliederzahl in weiteren Regionen. 

Neben der Vernetzung innerhalb unseres Vereins haben die regionalen Vertretungen auch die Funktion der lokalen Zivilgesellschaft, anderen Vereinen und Persönlichkeiten eine Plattform für einen Austausch zu bieten. Dabei entstehen zu den verschiedensten Themen gemeinsame Projekte und Veranstaltungen. Hierzu nutzen wir finanzielle Mittel, die wir aus erhaltenen Spenden und Mitgliedsbeiträgen beziehen und von den jeweiligen Regionalgruppenleitern investiert werden. 

Webseite https://www.instagram.com/generation_postmigration/
Gründung 2021
Region Hannover,Berlin,Mecklenburg-Vorpommern,Niedersachsen

Kurzbeschreibung der Organisation:

Als neue postmigrantische Interessenvertretung wollen wir nachhaltige Strukturen für eine postmigrantische Gesellschaft aufbauen. Unsere BIPoC Gründungsvereine sind aus der jüdischen, queeren, Schwarzen, Sinti*zze und Roma*nja, muslimischen und ost asiatischen community. Einen besonderer Schwerpunkt ist die Förderung von BPoC's in Räumen (Politik/Kultur /Verwaltung usw.) in denen wir aktuell nicht oder kaum vertreten sind. Wir sind durch einen politischen Beschluss an der Überarbeitung des kommunalen Migrationskonzeptes der Landeshauptstadt Hannover beteiligt. Hier konnten wir innerhalb der Verwaltung und der Politik neue progressive Akzente setzen und sind nun in unterschiedlichen Ausschüssen und Gremien tätig.

 

Webseite https://www.gemi-berlin.de
Gründung 2015
Region Berlin, Dortmund

Kurzbeschreibung der Organisation:

GePGeMi e.V. ist die Gesellschaft für Psychosoziale Gesundheitsförderung bei Migrantengruppen insbesondere aus asiatischen Ländern. Wir sind ein Interessenvertreter für die Gesundheitsförderung im psychosozialen Bereich besonders bei Migrantenfamilien und älteren Migranten/innen aus ostasiatischen Kulturräumen. GePGeMi versucht, durch diverse Projekte zur Verbesserung zu einer gerechten, sozialen, politischen und gesundheitlichen Teilhabe der asiatischen Migrantengruppen beizutragen. Somit zielen die Projekte von GePGeMi darauf ab, einerseits psychosoziale Probleme der asiatischen Migrant*innen der ersten Generation wahrzunehmen sowie diesen entgegenzuwirken und andererseits ihre damit verbundenen Bedürfnisse und Interessen ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Dementsprechend kommen die Aktivitäten von GePGeMi sowohl durch Forschungsprojekte als auch durch Praxis-Projekte zustande, wobei die ersten die Basis für die zweiten bilden.

Webseite https://www.heroberlin.de/
Gründung 2015
Region Berlin

Kurzbeschreibung der Organisation:

„HeRo“ kommt aus dem Koreanischen und bedeutet „gemeinsam Altwerden“. Der Verein wurde im Dezember 2015 gegründet, um vor allem koreanische Frauen, die in den 1960er/1970er Jahren als Krankenschwestern und Bergleute nach Deutschland kamen, im Alter entsprechend ihren kulturellen und emotionalen Bedürfnissen zu begleiten. Den Gründerinnen war es wichtig, dass wir älteren Migrant*innen durch alle Phasen des Älterwerdens begleitet werden. So basiert unsere Arbeit auf drei Säulen: 1) Gesundheitsförderung und Prävention, 2) Unterstützung bei Pflege und in der Sterbephase und 3) Unterstützung bei Angelegenheiten nach dem Tod. Insgesamt 60 Ehrenamtliche sind bei uns aktiv und gestalten diese Arbeit.

Webseite https://holla-ev.de
Gründung 2012
Region Köln

Kurzbeschreibung der Organisation:

Unsere Arbeit teilt sich in folgende Schwerpunkte auf: 1. Empowermenträume und Safer-spaces für BPoC (healing spaces) 2. Projekte von BPoC für BPoC, für mehr Sichtbarkeit, z..B. durch Filme, gemeinsame Postitionierungen etc. 3. Critical Whiteness, zur Privilegienreflexion und Auseinandersetzung wie angemessene Solidarität (von Weissen) aussehen kann. 4. Projekte mit BPoC und Weissen. Wie kann Kontakt auf Augenhöhe möglich sein/werden? Wir haben uns als Frauen*- und Mädchen*- Gesundheitszentrum mit Schwerpunkt Sexismus & (antimuslimischer) Rassismus gegründet und sind bundesweite Vorreiterinnen* in moderner Sexualaufklärung; z.B. durch unsere Arbeit zum „Mythos Jungfernhäutchen“. Die Hauptzielgruppe liegt nach wie vor bei mehrfachmarginalisierten Frauen* und Mädchen*, doch aufgrund des hohen Bedarfs an intersektionalitätsbewussten, machtkritischen Angeboten arbeiten wir derzeit an einer guten Möglichkeit für eine Öffnung für Menschen aller Geschlechter. Wir arbeiten viel paritätisch, allerdings stehen hier immer die Stimmen und Bedürfnisse von BPoC im Fokus. Unsere Leitung setzt sich aus 2 Frauen* of Color (Geschäftsführung und Vorstand) und zwei weißen Frauen* (beide Vorstand) zusammen. Aktuell arbeiten wir in einem Team von 8 Frauen*, davon 6, die durch Rassismus diskriminiert werden und 2 Weisse (davon eine, die von Antisemitismus betroffen ist). Wir arbeiten seit unserer Gründung ohne strukturelle Finanzierung. Manchmal mit projektbezogenen Mitteln, die meiste Arbeit ist aber nach wie vor unbezahlt.